(werbung)
(werbung)
Calvin Klein feiert neuen Flagshipstore in Düsseldorf

Die Modemarke Calvin Klein hat ihr jüngst in Düsseldorf und Shanghai neues Store-Konzept vergangenen Donnerstag Abend mit einer Party in Düsseldorf gefeiert.

Diese war nur für geladene Gäste, für deren Unterhaltung die DJs Avalon Emerson und Lena Willikens sorgten. Sowohl die DJs als auch bekannte Gäste wie Ken Duken, Alexandra Maria Lara + Sam Riley, Patrick Mölleken, Alicia von Rittberg und Jannik Schümann hatten sich zur Feier des Tages ganz in Looks von Calvin Klein gekleidet.

Calvin Klein feiert neuen Flagshipstore in Düsseldorf

Das neue Geschäft an der Königsallee 14 befindet sich an einer der bekanntesten Einkaufsmeile der Stadt und erstreckt sich über drei Stockwerke und eine Fläche von mehr als 330 Quadratmetern. Angeboten werden Calvin Klein Sportbekleidung und Accessoires, Calvin Klein Jeans, Calvin Klein Underwear und Calvin Klein Swimwear für Damen und Herren.

Das Designkonzept vermittelt die minimale, moderne Ästhetik der Marke, die auf „frische Farben und sinnliche Materialien“ setzt, die ein besseres Kundenerlebnis erzielen sollen. Auch durch digitale Technologien sollen diese aktiv an einer personalisierten Shopping-Erfahrung teilnehmen können, was zu einer „neuen und ganz einzigartigen Interaktion mit den Produkten und der Marke“ führen soll.

Calvin Klein feiert neuen Flagshipstore in Düsseldorf

Calvin Klein wurde 1968 gegründet und gehört seit 2003 als 100-prozentige Tochter zum PVH-Konzern, zu dem auch die Marken Tommy Hilfiger, Izod, Van Heusen, Arrow, Speedo und andere gehören. 2016 setzte Calvin Klein weltweit circa acht Milliarden US-Dollar in 110 Ländern um.

Fotos: © 2017 Claudia Ast & © 2017 Ralf Jürgens - trueandco.com
Arket eröffnet in München

Der schwedische Modekonzern H&M zeigte sich nicht aberläubisch und eröffnete am Freitag, dem 13. Oktober 2017, das erste Geschäft seiner neuen Lifestyle-Marke Arket an der Weinstraße 6 in München. Die ersten 100 Besucher erhielten ein Geschenk.

Der neue deutsche Flagshipstore erstreckt sich über vier Etagen und eine Verkaufsfläche von insgesamt 1.000 Quadratmetern. Es wird Damen-, Herren- und Kinderbekleidung angeboten, aber auch Haushaltsartikel und Waren anderer Marken wie etwa Nike, Veja und Adidas, die zum Arket-Konzept passen. Das Sortiment wechselt wie bei der Hauptmarke H&M nicht alle paar Wochen, sondern kann auch schon einmal über eine Saison hinausgehen. Der neue Laden ist täglich von 10 - 20 Uhr geöffnet und sonntags geschlossen.

Arket eröffnet in München

Das Ladeninnere ist wie in den anderen Arket-Filialen minimialistisch gehalten: Die Marke setzt auf Regale und Kleiderstangen in neutralem Grau und Weiß statt auf Schaufensterpuppen oder bunte Displays. Die Ware ist nach Farben geordnet, wie übrigens auch die Suche im neuen Webshop, der zusätzlich die Suche nach Mustern und Materialien bieten. Eher ein Modearchiv als ein Laden, findet man irgendwie.

Arket eröffnet in München

Arket gibt sich minimalistisch, qualitätsbewusst

„[Arket bietet] essentielle Produkte für Männer, Frauen, Kinder und das Heim, [deren] Aufgabe [es] ist, Qualität durch breit zugängliche, gut gemachte und haltbare Produkte zu demokratisieren, die so entwickelt wurden, dass sie für eine lange Zeit genutzt und geliebt werden können. Die Kollektionen bestehen aus Arkets eigenen Produkten zusammen mit einer Auswahl der besten Beispiele anderer Marken“, hatte H&M Anfang August über seine neue Marke gesagt.

Arket eröffnet in München

Wer sich von diesem Schock erholen will, kann dies im hauseigenen Café tun; eine Kombination, die neu ist. Hier können sich Kunden und Kundinnen während des Einkaufs erfrischen. Aber wer Fast Food erwartet, hat sich geirrt: Das Café orientiert sich an der neuen nordischen Küche und verspricht hochwertige Zutaten und eine gesunde Lebensweise. Auf der Speisekarte stehen also etwa Ziegenkäse- und Avocado-Sandwiches, Fladenbrote, Salate, aber auch Joghurt-Desserts, Kekse, Kaffee und Tee.

Arket eröffnet in München

Nicht nur beim Essen distanziert sich H&M mit seiner neuen Marke von der schnelllebigen Kultur, auch in der Mode scheint H&M mit Arket vom Fast Fashion-Konzept weg neue Wege einzuschlagen. Dies zeigt sich schon äußerlich: Statt den weit sichtbaren roten Buchstaben gibt sich Arket in eher kleinen, schwarzen Großbuchstaben eher bescheiden. Aber der neue Standort an der Weinstraße 6 nahe der Frauenkirche befindet sich in Laufweite zu der Hauptmarke H&M auf fünf Stockwerken Richtung Odeonsplatz oder Cos auf drei Etagen Richtung Marienplatz.

Arket eröffnet in München

Damit deckt H&M auch preislich alle Bereich ab: H&M als preisgünstige Fast Fashion-Marke, Cos als Luxuslinie zum Aufbau der klassischen Grundausstattung und jetzt Arket als „modernen Marktplatz“ und Anbieter der „idealen Alltagsuniform“ im mittleren Bereich mit „qualitativ hochwertiger und nachhaltiger Mode“.

Arket eröffnet in München

Die weltweit erste Arket-Filiale eröffnete am 25. August in der Londoner Regent Street; weitere Geschäfte folgten im September in Kopenhagen an der Kopmagergade 33 sowie in Brüssel an der Avenue de la Toison D'Or 15 und ein weiteres Geschäft in Long Acre, London. Ein weiterer Laden in Stockholm in der Biblioteksgatan soll folgen. Seit dem 25. August ist auch die Arket-Website samt Webshop aktiv, der zunächst 18 europäische Märkte beliefert.

Fotos: Arket-Website & Arket Facebook
Verbraucherpreise: Mode legt kräftig zu

Nachdem die Verbraucherpreise für Textilien und Schuhe in den letzten Monaten immer neue Tiefstwerte erreichten und stets verlässlich unter den Vorgaben aus dem Vorjahr rangierten, deutet sich nun für den September endlich die lang ersehnte Trendwende an.

Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) legten die Verbraucherpreise für Bekleidung und Schuhe um 1,9 Prozent gegenüber dem September 2016 zu. Im Vergleich zum August 2017 stieg der Wert sogar um satte 5,5 Prozentpunkte. Ob es sich bei den überraschend guten werten tatsächlich um eine nachhaltige Aufwärtsentwicklung handelt oder lediglich dem Auslauf des Sommerschlussverkaufs geschuldet ist, wird sich erst an den Zahlen der kommenden Monate ablesen lassen.

Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de

Der Internet-Versandhändler Amazon braucht für das Weihnachtsgeschäft 13 000 Saisonkräfte in Deutschland. Die befristeten Arbeitsplätze würden an zehn Standorten geschaffen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit: in Bad Hersfeld, Brieselang, Dortmund, Graben, Koblenz, Leipzig, Pforzheim, Rheinberg, Werne und Winsen (Luhe). Allein in Koblenz würden 1800 Mitarbeiter zusätzlich gesucht, in Leipzig 1800 und am neuen Standort Winsen 1400.

Die Saisonarbeiter verdienten den gleichen Grundlohn wie ihre unbefristet beschäftigten Kollegen, hieß es. Der Stundenlohn liege an allen deutschen Standorten bei mindestens 10,52 Euro brutto. Amazon beschäftigt nach eigenen Angaben in Deutschland rund 14 500 festangestellte Mitarbeiter. (DPA)

Der Hemdenhersteller Olymp kommt mit seinen Plänen zum Markteintritt in den USA allmählich voran. Wie die "Heilbronner Stimme" am Mittwoch berichtet, konnte das schwäbische Unternehmen einen Namensstreit mit dem Nationalen Olympischen Komitee der USA beilegen - diese Organisation hatte vorher Bedenken gehabt wegen des Namens Olymp. Mit dem Komitee sei nun aber ein sogenanntes Koexistenz-Agreement erzielt worden, sagte Olympchef Mark Bezner der Zeitung. "Man hat verstanden, dass wir nicht das Geschäft mit Olympiashirts und anderen Fanartikeln torpedieren wollen, sondern ganz woanders unterwegs sind."

Der Zeitpunkt des möglichen Markteintritts ist aber noch nicht absehbar. Man könne "noch kein genaues Zieldatum benennen", sagte ein Firmensprecher. Bis es soweit sei, seien noch viele Vorkehrungen zu treffen. "Es wird also noch eine ganze Weile dauern."

Olymp hat ein beachtliches Wachstum hinter sich. Seit 1995 stieg der Jahresumsatz um mehr als das Elffache auf zuletzt gut 250 Millionen Euro mehr als verelffacht, die Mitarbeiterzahl stieg von 134 auf gut 800 Euro. Um das erweiterte Geschäftsvolumen gut stemmen zu können, stellt die Firma Bezner nun zwei neue Co-Geschäftsführer zur Seite. (DPA)

Sloggi startet eigenen Webshop

Die Wäschemarke Sloggi, die zum Schweizer Triumph-Konzern gehört, steht zunehmend auf eigenen Füßen, zumindest, was den Verkauf im Internet angeht, denn das Wäschelabel eröffnet vor kurzem einen eigenen Onlineshop, der in vier europäischen Ländern aktiv ist. Sieben weitere sollen bis Jahresende hinzukommen.

Jetzt können Kunden und Kundinnen direkt über de.sloggi.com bestellen statt wie zuvor nur über de.triumph.com/sloggi - dieser Webshop bleibt natürlich weiterhin bestehen, lockt aber nicht wie der neue Sloggi-Onlineshop mit Eröffnungsangeboten - bis zu 50 Prozent Rabatt gibt es auf Damenwäsche und Bademoden. Ab 50 Euro ist die Lieferung kostenlos; Retouren sind gratis.

„Der neue Online-Shop ist in weniger als dreieinhalb Monaten auf unseren wichtigsten Märkten Deutschland, Großbritannien, Österreich und Frankreich live gegangen“, kommentierte Triumphs e-Commerce-Chef Tilman Galler die Eröffnung des eigenen Sloggi-Webshops. Bis zum Jahresende soll es ihn auch in den Niederlanden, der Schweiz, Italien, Polen, Dänemark, Schweden und Belgien geben.

Sloggi startet eigenen Webshop

Der neue Webshop wurde von Arvato SCM Solutions entwickelt und mit Responsive Design auf alle relevanten Endgeräte angepasst. Inhaltlich legete der Full-Service-E-Commerce-Dienstleister besonderen Wert auf verschiedene Funktionen, etwa die automatisch geschlechterspezifische Aussteuerung der Inhalte. Um die Entwicklungsphase zu verkürzen, wurde die gleiche Plattform wie bei Triumph gewählt.

„Mit dem Sloggi-Shop setzen wir für eine weiteren Marke aus dem Hause Triumph die Frontend-Entwicklung erfolgreich auf Salesforce Commerce Cloud um und betreuen auch das operative Tagesgeschäft für Sloggi end-to-end“, erklärte Jeanine Schneider, Key Account Direktorin bei Arvato SCM Solutions. „Dabei unterstützen wir natürlich gerne die zügige Internationalisierung unseres Kunden und sind stolz, unsere strategische Partnerschaft auf ein neues Level gehoben zu haben.“

Triumph hatte Sloggi im Jahr 1979 gegründet, um sich auf Baumwollwäsche und -bekleidung zu spezialisieren. Mit dem eigenen Webshop wird Sloggi neu positioniert und international als unabhängige Marke präsentiert. Triumph ist eine der weltweit größten Wäschemarken und ist - zusammen mit Sloggi - in rund 120 Ländern weltweit vertreten.

Fotos: der eigene Sloggi-Webshop und Sloggi bei Triumph
Mango eröffnet erstes Geschäft in Indien

Die spanische Modemarke Mango hat am Donnerstag ihr erstes indisches Geschäft zusammen mit Partner Myntra in Neu Delhis Select Citywalk Mall eröffnet; ein zweites Geschäft in Mumbais Phoenix Mall soll bereits nächsten Monat folgen beziehungsweise drei weitere vor Ende des Jahres. Insgesamt plant der spanische Modekonzern zusammen mit Myntra, der größten Mode- und Lifestyle-Shopping-Plattform Indiens, in den nächsten fünf Jahren im Land insgesamt 25 Filialen zu eröffnen.

„Dies ist der Beginn eines Expansionsplans in Indien, der die nächsten fünf Jahre abdeckt. Wir haben eine ausgezeichnete Beziehung zu Myntra, deren Expertise es uns ermöglicht hat, praktisch jede Ecke Indiens zu erreichen und dadurch unsere Kundenbasis exponentiell zu erhöhen. Eine Omni-Channel-Strategie und eine Präsenz im Land mit stationären Geschäften wird es uns ermöglichen, Wert für die Verbraucher zu generieren, indem wir ihr Einkaufserlebnis verbessern“, erklärte Mangos stellvertretender Vorsitzender Daniel López.

Dementsprechend wurde das neue Geschäft mit hochentwickelter Technologie ausgestattet, um den indischen Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten. Dazu gehört, dass sie per Tablet die gesamte Mango-Kollektion einsehen können, sowie Produktdetails und Verfügbarkeit. Sie können sich Artikel aus anderen Filialen direkt nach Hause schicken lassen, sollten sie in einer Filiale nicht vorrätig sein. Und sollte die Schlange an der Kasse im Laden zu lang sein, können sie auch per Tablet bezahlen.

Mango eröffnet erstes Geschäft in Indien

„Dabei zu helfen, das erste Mango-Geschäft in Neu Delhi zu eröffnen, ist ein großer Schritt in Richtung des Aufbaus einer robusten Omni-Channel-Präsenz für die Marke. Mango ist auf der Plattform im Jahresvergleich mit einer 100-prozentigen Rate gewachsen und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei Käufern in Indien. Das neue, technisch voll ausgestattete Geschäft soll die Art und Weise neu definieren, wie Verbraucher in Indien Marken zukünftig erleben“, sagte Myntra- und Jabong-Chef Ananth Narayanan. Tatsächlich ist Mango in weniger als drei Jahren, seit die Marke eine Partnerschaft mit Myntra einging, um seine Online-Geschäfte in Indien zu entwicklen, zu einer der Top 5 Damenmodemarken des Marktplatzes geworden.

Myntra hatte erst Ende September eine ähnliche Strategie für das Modeunternehmen Esprit angekündigt, das exklusive Vertriebs- und Managementrechte für den indischen Markt an Myntra vergeben hatte. Esprit-Produkte werden exklusiv auf den Online-Plattformen Myntra und Jabong, die beide zum indischen E-Commerce Unternehmen Flipkart gehören, verfügbar sein. In den nächsten fünf Jahren sollen zudem etwa 15 Esprit Stores eröffnet werden.

Mango war erst Ende September in Bezug auf türkische Bekleidungsarbeiter in die Schlagzeilen geraten. Diese ließ das Unternehmen nämlich - zusammen mit den anderen Auftraggebern Zara und Next - im Stich. Und so warten 140 türkische Bekleidungsarbeiter der inzwischen geschlossenen Bekleidungsfabrik Bravo Tekstil in Istanbul seit Juli 2016 auf drei Monatslöhne und Abfindungszahlungen, insgesamt in Höhe von rund 650.000 Euro.

Fotos: Mango
Chinas größter Onlinehändler eröffnet Plattform für Luxusmarken

Der chinesische Handelskonzern JD.com startet eine eigene Online-Plattform für internationale Luxuslabels. Am Dienstag verkündete der größte Internetversender des Landes die Eröffnung von „Toplife“, eines virtuellen Marktplatzes, auf dem exklusive Premium-Marken eigene Flagshipstores einrichten können.

„Die Plattform ermöglicht es den Marken, direkt durch ein durchgehendes Luxus-E-Commerce-System an die Verbraucher zu verkaufen, das nahtlos Online-Shops, Premium-Kundenservice und Lieferung, Marketing und Branding-Know-how sowie spezialisierte Lager und Warenbestände umfasst“, erklärte der Konzern. Die teilnehmenden Labels behielten dabei die volle Kontrolle über ihre virtuellen Flagshipstores, könnten aber „eine breite Palette von JD.coms Kundendienstressourcen nutzen“.

Das Angebot auf der neuen Plattform beschränkt sich nicht auf Mode: Außerdem werden dort nach Angaben von JD.com auch Labels aus den Bereichen Schmuck, Uhren, Gesundheit und Schönheit, Heimtextilien, Kosmetik und Elektronik zu finden sein. Zum Start sind bereits namhafte Marken wie La Perla, Emporio Armani, Rimowa, Dyson, B&O Play und Trussardi auf „Toplife“ vertreten. Weitere sollen in den kommenden Wochen hinzukommen, darunter auch einige, die erstmals einen eigenen Online-Shop in China eröffnen.

„Unser umfassendes Verständnis von Luxus-Konsumenten hat es uns ermöglicht, ein Luxus-E-Commerce-System zu starten, das ein wirklich erstklassiges Einkaufserlebnis bietet und den Partnern hilft, ihre Markengeschichte den lokalen Verbrauchern zu erzählen", erklärte Richard Liu, der Chairman und CEO von JD.com, in einer Mitteilung. Auf „Toplife“ bekämen internationale Luxuslabels die Möglichkeit, „Kunden in ganz China direkt ein echtes Luxus-Shopping-Erlebnis zu bieten, das bisher nur mit stationären Luxus-Geschäften verbunden ist“, so Liu. Ziel sei es, „die Shopping-Erfahrung aus einem stationären Luxus-Geschäft in einem Premium-E-Commerce-Erlebnis wiederzugeben“.

Foto: JD.com
Chemnitz: Einkaufszentrum Sachsen-Allee soll modischer werden

Zum zwanzigsten Geburtstag bekommt das Chemnitzer Shopping-Center Sachsen-Allee eine Frischzellenkur. Dabei soll auch das Fashion-Angebot erweitert werden.

Im Oktober 1997 wurde das Einkaufszentrum in der Innenstadt der sächsischen Großstadt eröffnet. Nun plant der Betreiber, der Hamburger Shopping-Center-Spezialist ECE, ein „umfangreiches Refurbishment“. In den kommenden Monaten soll die Mall nach den Vorgaben eines aktuellen Designkonzepts umfassend modernisiert werden und neue Attraktionen bekommen. Ein Ziel sei, „die bestehende Mode-Kompetenz zu stärken“, erklärte die ECE. Dafür wird im Erdgeschoss ein „neu strukturierter Fashion-Bereich“ eingerichtet. Dort soll „das bestehende Textilangebot in der Sachsen-Allee gebündelt und um zusätzliche attraktive Konzepte ergänzt“ werden. Geplant ist in diesem Zusammenhang unter anderem „die Umsiedlung einzelner bestehender Mieter sowie die punktuelle Nachvermietung mit neuen Konzepten“.

Ein weiterer Kernbestandteil der aktuellen Planungen ist die Einrichtung eines Food-Courts im Obergeschoss. Dafür werden umfangreiche Umbaumaßnahmen vorgenommen. „Geplant ist ein abwechslungsreiches Angebot für die ganze Familie, das mit schnellem Service, einer breiten Auswahl an Speisen und Getränken und vernünftigen Preisen noch mehr Kunden aus Chemnitz und der Umgebung zum Center-Besuch animieren wird“, erläuterte die ECE.

Chemnitz: Einkaufszentrum Sachsen-Allee soll modischer werden

Nach Angaben des Betreibers wird der Eigentümer des Zentrums, der geschlossene Immobilienfonds „Merkens Fünfzehn“, rund zwölf Millionen Euro in die geplante Neugestaltung investieren. Die Arbeiten sollen im Spätsommer kommenden Jahres abgeschlossen werden. Aktuell verfügt die Sachsen-Allee über etwa 85 Läden mit einer Gesamtverkaufsfläche von 32.000 Quadratmetern.

Fotos: ECE
Omnichannel-Offensive: Walmart macht Umtauschen einfacher

Der US-amerikanische Handelskonzern Walmart will seinen Kunden mit einem neuen Konzept den Umtausch von Online-Bestellungen erleichtern. Am Montag stellte er das „Mobile Express Returns“ genannte Verfahren vor. Es fällt in die Kategorie der zur Zeit im Handel so beliebten Omnichannel-Modelle, weil es auf der Verzahnung stationärer und digitaler Vertriebs- und Kommunikationswege beruht. Konkret verknüpft das Verfahren den Online-Store, die mobile App und die Filialen des Konzerns.

Nach dem Start von „Mobile Express Returns“ Anfang November können Verbraucher ihre im Online-Store von Walmart gekauften Artikel schneller in einem der 4.700 stationären Märkte des Unternehmens zurückgeben. Dazu können sie in der App des Unternehmens den Umtauschprozess selbst abwickeln und einen QR-Code generieren. Diesen müssen sie dann nur noch an einem speziellen Terminal in der Filiale scannen und das Produkt am Serviceschalter abgeben. Der Einkaufspreis wird umgehend auf ihr Walmart-Kundenkonto gebucht. „Damit müssen die Kunden ihre Bestellung nicht mehr selbst per Post zurückschicken und tagelang auf ihre Gutschrift warten“, erläuterte das Unternehmen. Im kommenden Jahr soll das Verfahren auch auf Waren, die in den Filialen selbst gekauft wurden, ausgeweitet werden.

„Wir wissen, dass der Umtausch und die Erstattung des Kaufpreises gerade bei Online-Bestellungen nicht immer nahtlos funktionieren. Daher haben wir das Verfahren für unsere Kunden komplett umgestaltet“, erklärte Daniel Eckert, der als Senior Vice President, Walmart Services and Digital Acceleration, bei Walmart US für die technologischen Innovationen zuständig ist. „Mobile Express Returns“ ist Bestandteil der aktuellen Digital-Strategie des Konzerns. Ein Kernelement des Konzepts ist es, die eigene App Schritt für Schritt mit zusätzlichen Service-Funktionen aufzurüsten.

Foto: Walmart