Nach Neustart: McGregor plant erste Filialen in den Niederlanden und Belgien

Die niederländische Bekleidungsmarke McGregor, die inzwischen einer einheimischen Investorengruppe gehört, expandiert wieder. Nach zwei Insolvenzen war das Label zwischenzeitlich vom Markt verschwunden, im April aber mit der Eröffnung eines eigenen Online-Stores wiederbelebt worden. Nun sollen im Herbst auch die ersten stationären Filialen folgen. Geplant sind vorerst insgesamt sechs Standorte in den Niederlanden und Belgien.

Als Flagship soll nach Angaben des Unternehmens ein Store im Museumsquartier Amsterdams fungieren, den zuletzt der Modehändler Linhard genutzt hatte. Dieses Geschäft will McGregor ebenso in Eigenregie betreiben wie die übrigen beiden geplanten Shops in den Niederlanden, die in Den Haag und Rotterdam eröffnet werden. Die drei Standorte im Nachbarland Belgien werden hingegen von lokalen Franchise-Partnern geführt. Standorte sind Antwerpen, Knokke und Breda.

Das soll nur ein erster Schritt bleiben. Das Unternehmen kündigte an, mit Marco van Drunen von der Gesellschaft Portare BV, der bereits für die Filiale in Breda als Franchise-Partner eingeplant ist, zukünftig weitere Shops eröffnen zu wollen. „Mit einer Marke wie McGregor können wir unser Einzelhandelsportfolio stärken“, erklärte van Drunen. „Wir sehen es als perfekte Ergänzung zu unseren anderen Marken Woolrich und Superdry.“

Coen Gehring, der kaufmännische Geschäftsführer von McGregor, sieht in der Flächenexpansion den logischen nächsten Schritt nach der Eröffnung des Online-Stores im Frühjahr. „Wir hoffen, dass wir mit diesen Geschäften die direkte Interaktion mit diesem treuen Kundenstamm stärken und ausbauen können“, erklärte er in einer Mitteilung. Zudem komplettiere das Unternehmen mit den neuen Filialen sein Omnichannel-Angebot.

Foto: McGregor Facebook-Page

 

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