Modefachhandel hofft nach "schwierigem Jahr" 2018 auf Besserung

Für den mittelständischen Modefachhandel lief das vergangene Jahr wenig zufriedenstellend. Viele Betriebe setzen aber darauf, dass 2018 die Talsohle durchschritten wurde. Das geht aus einer Umfrage hervor, deren Ergebnisse der BTE Handelsverband Textil am Dienstag vorstellte.

Der Verband hatte im Januar und Februar repräsentativ ausgewählte Branchenunternehmen zu ihrer Entwicklung befragt. Demnach mussten 49 Prozent der teilnehmenden Bekleidungshändler 2018 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Bei 26 Prozent der befragten Unternehmen erreichten die Erlöse in etwa das Vorjahresniveau, nur 25 Prozent erzielten ein Umsatzplus.

Angesichts der allgemein schwachen Nachfrage hätten 43 Prozent der Firmen umfangreichere Preisnachlässe gewährt als 2017, erklärte der Verband. Weil viele Unternehmen gleichzeitig höhere Kosten tragen mussten, rechnen 46 Prozent der Befragten mit einem niedrigeren Betriebsergebnis. 23 Prozent erwarten keine wesentlichen Veränderungen, 31 Prozent eine Gewinnsteigerung. Die Umfrage ergab, dass die „zunehmenden Rabattschlachten“ von den Bekleidungshändlern derzeit als größtes Problem der Branche gesehen werden.

2019 soll es nun aber wieder ein wenig aufwärts gehen: Nur 17 Prozent der Firmen rechnen mit einem erneuten Umsatzrückgang. 37 Prozent erwarten vergleichbar hohe Erlöse wie im vergangenen Jahr, 45 Prozent gehen sogar von einem Umsatzplus aus. Der BTE betonte allerdings, dass das „schwierige Jahr“ 2018 eine „vergleichsweise niedrigen Vorlage“ für die weitere Entwicklung gegeben habe.

Foto: FashionUnited
 

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