Laut Studie: Händlerbund sieht eingetrübte Stimmung im deutschen E-Commerce

Einzelhandel
Bild: Pexels
Von Jan Schroder

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Der E-Commerce-Dienstleister Händlerbund hat am Montag die Ergebnisse seiner Jahresstudie 2026 veröffentlicht. Laut der Untersuchung, die auf der Befragung von 335 Online-Handelsunternehmen beruht, ist die Stimmung in der Branche wenig rosig.

„Viele Unternehmen im E-Commerce bewerten das vergangene Jahr kritisch und sehen auch für 2026 erhebliche Hürden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt habe sich die Stimmung in der Branche „im Vergleich zur vorherigen Jahresstudie spürbar eingetrübt“.

Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung im Jahr 2026 gaben sich demnach nur vier Prozent der befragten Firmen „sehr optimistisch“. Immerhin 24 Prozent gaben an, „verhalten optimistisch“ zu sein. 33 Prozent blieben „neutral“, 39 Prozent zeigten sich hingegen „kritisch“.

Bürokratie ist die größte Herausforderung

Auf die Frage nach den derzeit größten Herausforderungen nannten 70 Prozent die Bürokratie. Auf Platz zwei folgte der Kundenservice (67 Prozent), den dritten Rang belegten die allgemeine Rechtssicherheit und der Konkurrenzdruck mit jeweils 48 Prozent.

Bereits das vergangene Jahr war für viele Unternehmen ernüchternd verlaufen. Die Mehrheit der Befragten meldete rückläufige Erlöse. 37 Prozent gaben an, dass die Umsätze 2025 „gesunken“ seien, bei 19 Prozent waren sie sogar „stark gesunken“. 18 Prozent der Unternehmen erzielten demnach konstante Umsätze, 24 Prozent meldeten „gestiegene“ und drei Prozent sogar „stark gestiegene“ Erlöse.

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