Jil Sander präsentiert neues Ladenkonzept in Tokio

Das Modehaus Jil Sander hat ein neues Ladenkonzept entwickelt und im neuen Flagshipstore in Tokio verwirklicht, meldet das Unternehmen in einer Presseerklärung.

Der 286 Quadratmeter große Store befindet sich im Omotesando-Viertel in Tokio und wurde von den Jil Sander-Designern Lucie und Luke Meier in Zusammenarbeit mit dem britischen Architekten John Pawson entwickelt. Pawson ist für seine rigoros einfache und doch sensible Architektur bekannt und arbeitete zum ersten Mal mit dem Modehaus zusammen.

Die Fassade auf Straßenniveau dominiert ein langes Fenster, das nicht die Kollektionen zeigt, sondern einen unmittelbaren Überblick über das Innere - der Shop und sein Inhalt sind das Schaufenster. Beim Betreten führen wenige Stufen ins Erdgeschoss: Die Verteilung des Raumes ist auf den ersten Blick sichtbar, bis zum Ende des Untergeschosses. Alle Materialien sind in ihrer natürlichen Farbe verwendet, dazu gehören Kalkstein, Kirschholz, Kalkputz, Leinen, Glas und ein weißer Lasa-Marmor als Akzent.

„Meine Vision für den Laden war immer ein Ort, der mit einem Gefühl der stillen Tiefe und Beständigkeit aufgeladen ist, an dem man als Erstes die Atmosphäre und nicht die Architektur wahrnimmt: einfache, akribisch gepflegte Räume, in denen sich die Menschen wohl fühlen und in denen der Fokus natürlich auf die Kleidung liegt“, sagt John Pawson.

Zur Feier der Eröffnung kreierte Jil Sander eine limitierte Auflage der charakteristischen Tangle Bag aus weißem Leder mit kontrastierendem schwarzem Logo, die exklusiv im neuen Flagship Store erhältlich ist.

Foto: Jil Sander