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Galeries Lafayette will bis 2030 Flagship zum „weltweit führenden Warenhaus“ machen

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Die Sale-Schaufenster der Galeries Lafayette in Rennes (Januar 2026). Credits: FashionUnited / Julia Garel
Von AFP

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Gestärkt durch eine „solide Leistung“ in einem „komplexen Umfeld“ gab die französische Warenhausgruppe Galeries Lafayette am Mittwoch einen Investitionsplan in Höhe von 260 Millionen Euro bis 2030 bekannt. Ziel ist es, ihr Pariser Flagship am Boulevard Haussmann zum „weltweit führenden Warenhaus“ zu machen.

Das traditionsreiche Unternehmen ist international präsent und betreibt in Frankreich 17 eigene und 38 angeschlossene Verkaufsstellen. 2025 erzielte es einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro. Der Umsatz blieb im Jahresvergleich stabil. Gründe dafür waren die Schließung von zwei Geschäften in Marseille und das Ende eines Partnervertrags mit SGM, dem Betreiber von BHV. Im Vergleich zu 2022 entspricht dies laut Unternehmensleitung jedoch einem Wachstum von elf Prozent.

Umsatz von zwei Milliarden Euro

Zwei Drittel des Geschäfts entfallen auf die Galeries Lafayette am Boulevard Haussmann. Mit einem Umsatz von zwei Milliarden Euro, einem Plus von vier Prozent im Jahresvergleich, habe das Warenhaus sein Vorkrisenniveau von 2019 übertroffen. Das betonte Arthur Lemoine, Generaldirektor der Gruppe, bei einer Pressekonferenz. Dies gelang trotz eines allgemeinen Rückgangs des Bekleidungs- und Schuhmarktes um ein Prozent im Jahr 2025.

Grund für diese Leistung ist laut dem Unternehmen der Umbau des ‘Coupole’-Gebäudes in den letzten Jahren für 100 Millionen Euro. Auch das starke Wachstum von Bereichen wie Beauty und Schuhe trug dazu bei.

Während der Gesundheitskrise verlor das Warenhaus einen Teil seiner asiatischen Kundschaft und konzentrierte sich stärker auf französische Konsument:innen. Ihr Anteil am Umsatz stieg von 33 Prozent im Jahr 2019 auf 40 Prozent im Jahr 2025. Im gleichen Zeitraum sank der Anteil der chinesischen Kund:innen von 33 Prozent auf 22 Prozent. Der Anteil anderer Nationalitäten stieg hingegen um fünf Prozentpunkte auf 38 Prozent.

Das Haus ist mit 35 Millionen Besucher:innen 2025 der „meistbesuchte Ort Europas“. Es gehört zusammen mit Harrods in London und Isetan in Tokio zur Spitzengruppe der Warenhäuser. Das Ziel sei der erste Platz in den Bereichen „Umsatz, Erlebnis, Differenzierung und Service“. Das erklärte Alexandre Liot, stellvertretender Generaldirektor von Galeries Lafayette.

Die Geschäftsführung machte keine genauen Angaben zur Verteilung der geplanten Investitionen von 260 Millionen Euro auf Gruppenebene. Sie gab lediglich bekannt, dass 25 Millionen Euro in die Renovierung des Herrenmode-Gebäudes am Boulevard Haussmann in den Jahren 2026 und 2027 fließen werden. Weitere sechs Millionen Euro sind in diesem Jahr für die Modernisierung des Geschäfts in Nizza vorgesehen.

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