Der E-Commerce wird für Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas immer wichtiger. In der Bundesrepublik stammen inzwischen bereits fast 30 Prozent der Umsätze aus den konzerneigenen Online-Shops douglas.de und Parfumdreams, wie das Unternehmen bei der Präsentation der Quartalszahlen am Donnerstag berichtete. Europaweit liegt der Online-Anteil am Umsatz bei knapp 17 Prozent.

«Wir werden in diesem Jahr erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro online umsetzen», prognostizierte Konzernchefin Tina Müller. Im Filialnetz sollen dagegen europaweit 70 der rund 2400 Geschäfte wegen mangelnder Entwicklungsperspektiven geschlossen werden, etwas mehr als zehn davon in Deutschland.

Douglas baut Marktposition aus

Mit der Entwicklung der Parfümeriekette in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 zeigte sich Douglas-Chefin Müller zufrieden. Dem Konzern sei es gelungen, seine Marktposition europaweit online und stationär auszubauen. Insgesamt steigerte Douglas den Umsatz in den ersten neun Monaten um 5,1 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro. Unter dem Strich machte der Konzern einen Gewinn von knapp 60 Millionen Euro, nach einem Verlust von 30 Millionen Euro im gleichen Zeitrum des Vorjahres.

Wichtigstes Wachstumsfeld für Douglas soll auch in Zukunft der Onlinehandel bleiben. Noch im Oktober will das Unternehmen Douglas einen offenen Online-Marktplatz starten, auf dem auch Partnerunternehmen ihre Waren und Dienstleistungen anbieten können. Ziel sei es, die erste Anlaufstelle für Schönheitsthemen im Netz zu sein, sagte Müller. (dpa)

 

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