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Büros statt Mode: Peek & Cloppenburg verkleinert Läden in Mannheim und Ulm

Von Ole Spötter

2. Juli 2021

Einzelhandel

Foto: Peek & Cloppenburg

Der Düsseldorfer Modehändler Peek & Cloppenburg baut seine Läden in Mannheim und Ulm um und verkleinert die Verkaufsflächen.

Peek & Cloppenburg setzt mit dem Umbau ein Konzept für Verkaufsflächen um, dass das Unternehmen bereits 2018 angekündigt hat. Dabei sollen die Damen- und Herrenabteilung klarer Aufgeteilt werden, teilte der Modehändler am Freitag mit. Das Konzept wurde bereits in den zuletzt eröffneten Filialen in Bocholt und im niederländischen Den Haag umgesetzt.

Mannheim: Peek & Cloppenburg Gebäude wird zu Trio

In Mannheim wird die Verkaufsfläche auf drei Etagen verkleinert – Unter- und Erdgeschoss sowie die erste Etage bleiben als Peek & Cloppenburg erhalten. Die darüberliegenden drei Etagen werden vom Eigentümer der Immobilie anderweitig vermietet. Die Umbaumaßnahmen im inneren des Gebäudes sind bereits gestartet und finden bei laufendem Betrieb statt. Das neue Konzept soll im September fertig sein.

Das Weltstadthaus von Peek & Cloppenburg wird mit dem Umbau zum „Trio”. In den oberen drei Etagen sollen bis 2023 Büroflächen für andere Unternehmen errichtet werden, teilte die Horn Grundbesitz KG am Freitag mit. Das Unternehmen ist Eigentümerin diverser durch Peek & Cloppenburg genutzter Immobilien in Deutschland und Österreich.

Gebäude in Ulm wird vergrößert

Zu den Immobilien der Horn Grundbesitz KG gehört auch der Ulmer Peek & Cloppenburg Store, der zum „Urban eight“ wird. Auch dort werden die obersten drei Etagen bis 2023 zu Büroflächen umgebaut.

Im Gegensatz zum Mannheimer Gebäude wird in Ulm auch die Fassade verändert. Klinkersteine werden durch eine Kombination aus Glas, Metall und Naturstein ersetzt. Außerdem bekommt das Gebäude zwei neue Etagen.

„Mit modernen, zentral gelegenen Büroflächen sprechen wir besonders ein Publikum an, das auch die Vorzüge der besten Innenstadtlagen erleben möchte – das zum Beispiel in der Mittagspause shoppen und nach der Arbeit im direkten Umfeld noch essen gehen will. Wir verstehen die City als einen Ort zum Arbeiten, Kaufen, Wohnen, Begegnen und Erleben“, sagte Frank Zabel, Mitglied der Unternehmensleitung bei der Horn Grundbesitz KG.