Umbau der Bekleidungslieferkette: Wie man in der Mode wirklich etwas bewirkt

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Ein digitaler Produktpass ist ein nützliches Instrument entlang der Lieferkette. Bild: Renoon
Von FashionUnited

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Diese Podiumsdiskussion von Crash Course Fashion verzichtet auf allgemeine Kommentare zur Mode auf Makroebene. Stattdessen konzentriert sie sich auf die operativen Reibungspunkte zwischen ESG-Vorgaben und der Stückkostenrechnung. Moderatorin Brittany Sierra führt eine offene Debatte mit Branchenexpert:innen. Dabei geht es um die Frage, ob ‘nachhaltige Mode’ unter den derzeitigen linearen Geschäftsmodellen wirtschaftlich tragfähig ist oder ob echte Wirkung einen grundlegenden Umbau der Bekleidungslieferkette erfordert.

Die Diskussion befasst sich mit umsetzbaren Geschäftsmechanismen in vier Schlüsselbereichen. Diese umfassen die Integration des zirkulären Wiederverkaufs über White-Label-Plattformen wie Trove und die Margenrealitäten rückverfolgbarer Bio-Lieferketten. Ein weiterer Punkt ist der strategische Schwenk von volumenbasiertem Wachstum zur Werterhaltung.

Raz Godelnik von der Parsons School of Design erklärt, warum schrittweise eingeführte Öko-Kollektionen keine bedeutende Unternehmenstransformation bewirken. Gleichzeitig teilen die Markengründer Jan Lo und Kohl Crecelius ihre Erfahrungen mit Kompromissen auf Margenebene. Diese betreffen die Rohstoffbeschaffung, die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) und die Bestandsverwaltung.

Für B2B-Fachleser:innen, die sich mit den strengeren Nachhaltigkeitsvorschriften der Europäischen Union und den veränderten Erwartungen der Verbraucher:innen auseinandersetzen, bietet diese Folge einen pragmatischen Leitfaden. Er zeigt, wie sich Unternehmenszweck und die Gewinn- und Verlustrechnung in Einklang bringen lassen.

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