Superdry: Dunkerton bleibt CEO

Der britische Bekleidungsanbieter Superdry Plc hat seine Führungsfrage vorerst beantwortet. Am Montag gab das Unternehmen bekannt, dass Mitgründer Julian Dunkerton nun doch länger als Chief Executive Officer (CEO) fungieren wird.

Dunkerton war im vergangenen Jahr nach einer heftigen Auseinandersetzung mit dem damaligen Management über die strategische Ausrichtung der Marke ins Unternehmen zurückgekehrt. Weil sich daraufhin die wichtigsten Führungskräfte verabschiedet hatten, übernahm er im April als Interim-CEO übergangsweise den Chefsessel. Nun wurde der 54-Jährige auf seinem Posten bestätigt. Sein Vertrag als regulärer CEO läuft nach Angaben von Superdry vorerst bis zum April 2021. In der Zwischenzeit will das Unternehmen die Suche nach einem langfristigen Nachfolger fortsetzen.

„Ich freue mich, dass das Board mich gebeten hat, in dieser entscheidenden Phase unseres Turnarounds als CEO weiterzumachen“, erklärte Dunkerton in einer Mitteilung. Zusammen mit dem Führungsteam des Unternehmens habe er bereits begonnen, seinen Plan zur Neuausrichtung der Marke umzusetzen. Im Mittelpunkt stünden dabei die Rückkehr zu den „designorientierten Wurzeln“ des Labels und die Stärkung des eigenen Einzelhandels.

Obwohl Superdry zuletzt tiefrote Zahlen schrieb, hofft Dunkerton auf eine erfolgreiche Zukunft: „Wir sehen bereits erste Fortschritte, und obwohl dies noch Zeit benötigen wird, freuen wir uns darauf, das volle Potenzial der Marke auszuschöpfen“, erklärte er.

Foto: Superdry Facebook-Page

 

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