Strukturreform bei H&M: Oldouz Mirzaie ist neue Deutschland-Chefin
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Der schwedische Bekleidungshändler H&M hat Oldouz Mirzaie zur neuen General Managerin für den deutschen Markt ernannt. Am Dienstag bestätigte das Unternehmen die Personalentscheidung auf Anfrage von FashionUnited. Zuvor hatte das Fachmagazin Textilwirtschaft (TW) über die Berufung berichtet.
Mirzaie war bei H&M zuletzt als Regional Managerin für die gesamte Region Zentraleuropa verantwortlich gewesen. Der Wechsel auf ihren neuen Posten erfolgte nun nach Angaben des Unternehmens im Zuge einer gezielten Straffung der Vertriebsstruktur, der ihre bisherige Position zum Opfer fiel.
Der Bekleidungsanbieter strafft seine Vertriebsorganisation
„In diesem Zusammenhang haben wir die regionale Organisationsebene abgeschafft“, erklärte eine Unternehmenssprecherin in einem Statement. „Stattdessen ist unsere Organisation nun nach einzelnen Sales Markets strukturiert, wobei einige Märkte geografisch zusammengefasst sind, um die Koordination und Zusammenarbeit zu erleichtern.“
Die „volle geschäftliche Verantwortung und Entscheidungsbefugnis“ liege nun „bei den einzelnen Sales Markets“, die jeweils von eigenen General Manager:innen geleitet würden, teilte H&M mit. Diese tragen demnach künftig „die Gesamtverantwortung für die Umsatz- und Gewinnentwicklung“ und sind „klar für die kaufmännische Planung, Umsetzung und die Ergebnisse eines oder mehrerer einzelner Märkte verantwortlich“.
Im Rahmen der Strukturreform erhielt auch Frankie Shadbolt, der bisher als Sales Manager Deutschland tätig gewesen war, ein neues Aufgabengebiet. Wie bereits berichtet wechselte er auf den Posten des General Managers für Belgien, die Niederlande und Luxemburg