Medien: Benko tritt Hausarrest in 60-Quadratmeter-Wohnung an

Kurz nach der entsprechenden Entscheidung des Landesgerichts Innsbruck wechselt der Investor vom Gefängnis in den Hausarrest. Sein neues Zuhause ist keine Villa, aber deutlich größer als jede Zelle.
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René Benko bei der Verhandlung Mitte Oktober 2025 im Landgericht Innsbruck Bild: Kerstin Joensson/AFP
Von DPA

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Der Immobilieninvestor René Benko hat nach Berichten österreichischer Medien das Gefängnis verlassen und ist in eine Wohnung in Innsbruck gezogen. Die Familie stelle dem 49-jährigen Ex-Milliardär eine 60-Quadratmeter-Wohnung zur Verfügung, teilte eine Sprecherin des Landesgerichts Innsbruck mit. Der Signa-Gründer durfte nach einem Gerichts-Beschluss vom Mittwoch in den Hausarrest mit elektronischer Fußfessel wechseln.

Die Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat gegen diese Entscheidung Beschwerde eingelegt, die aber keine aufschiebende Wirkung hat. Untersuchungshaft im elektronisch überwachten Hausarrest ist nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA eine Rarität. Derzeit trage neben Benko in Österreich nur eine von insgesamt 1.863 Personen in U-Haft eine Fußfessel.

Benko war im Januar 2025 verhaftet worden. Im umfangreichen Signa-Komplex verdächtigt Österreichs Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) den einst angesehenen Geschäftsmann des Betrugs, der Untreue und des Bankrotts. Weitere Anklagen könnten folgen.

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