H&M kommt nach Argentinien: Hola Moda holt Martin Isabella für den Markteintritt

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H&M-Store im Shopping Iguatemi Credits: Franklyn Almeida
Von Alicia Reyes Sarmiento

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Martin Isabella wird Geschäftsführer von Hola Moda in Argentinien und ist damit für den Aufbau des Geschäfts von H&M im Land verantwortlich. Die Führungskraft bestätigte seine neue Position auf LinkedIn, wo er das Projekt als den „Gründungsmoment“ der schwedischen Marke auf dem argentinischen Markt bezeichnete.

Hola Moda, ein panamaisches Unternehmen, das für den Betrieb der H&M-Franchise in Mittelamerika und der Karibik gegründet wurde, betritt mit Argentinien seinen ersten südamerikanischen Markt unter diesem Geschäftsmodell. H&M kündigte im April an, im Rahmen seines regionalen Expansionsplans im Jahr 2027 seine erste Filiale im Land zu eröffnen. Lokale Medien nannten das Einkaufszentrum Alto Palermo in Buenos Aires als Standort für diese erste Filiale, eine Information, die das Unternehmen nicht bestätigte.

Isabellas Aufgabe ist es, das Geschäft von Grund auf aufzubauen: das Team zusammenzustellen, die Organisation und ihre Fähigkeiten zu entwickeln und die lokale Struktur zu etablieren. „Jetzt beginnt der beste Teil: der Aufbau“, schrieb die Führungskraft und dankte Hola Moda für das Vertrauen, diese Phase leiten zu dürfen.

Martin Isabella. Credits: LinkedIn.

Isabella bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Einzelhandel mit. Er war zwanzig Jahre lang für den deutschen Konzern Puma tätig. Dort hatte er in Argentinien Positionen mit wachsender Verantwortung inne, vom Country Representative und Head of Retail bis zur Leitung von Geschäftsbereichen und Merchandising. Anschließend wechselte er als Retail Director für Puma Ozeanien nach Australien. In dieser Funktion leitete er das Direct-to-Consumer-Geschäft der Marke mit einem Netzwerk von 27 Filialen und einer E-Commerce-Plattform.

Vor seinem Wechsel zu Hola Moda war er kaufmännischer Leiter der argentinischen Heimtextilienkette Arredo. Dort leitete er die Geschäftsaktivitäten in Argentinien und Uruguay. Diese umfassten den Einzelhandel, E-Commerce und Marktplätze; Großhandel und Franchising sowie die Warenplanung. Seine Karriere begann bei IBM Argentinien als Business und CRM Analyst, gefolgt von einer Station im Account Management bei Y-Markets.

Der Markteintritt von H&M ist Teil eines Expansionszyklus der Kette in Lateinamerika, der 2012 in Mexiko begann. Inzwischen ist das Unternehmen in Märkten wie Brasilien, Chile, Uruguay, Peru und Kolumbien aktiv. Der Markteintritt in Paraguay ist für Ende 2026 geplant.

Zudem fällt der Markteintritt in eine Zeit der strategischen Neuausrichtung für den Konzern. Im zweiten Quartal, das Ende Mai endete, sank der Umsatz um drei Prozent auf 54,8 Milliarden schwedische Kronen, was etwa 4,95 Milliarden Euro entspricht. Damit lag er unter den Erwartungen der Analyst:innen. Parallel zum fallenden Aktienkurs hat die Gründerfamilie ihre Kontrolle durch den Kauf von Aktien im Wert von rund 39 Millionen Euro über ihre Holdinggesellschaft Ramsbury Invest gestärkt.

Auch in der Konzernspitze gab es einen Wechsel. H&M ernannte Henrik Kroon zum neuen Chief Commercial Officer und holte von Inditex Diego Teijeiro als Global Head of Technology.

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