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Willy Chavarria bereitet politisch aufgeladene Show in Paris vor

Der US-amerikanische Designer Willy Chavarria hat mexikanische Wurzeln und ist für seine Chicano-Entwürfe bekannt. Er wird diesen Freitag seine neue Kollektion in Paris vorstellen. Die Show könnte zu einer der politischsten dieser Modewoche werden.
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Willy Chavarria beim Finale seiner SS23-Kollektion. Credits: ©Launchmetrics/spotlight
Von AFP

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Der US-amerikanische Designer Willy Chavarria hat mexikanische Wurzeln und ist für seine Chicano-Entwürfe bekannt. Diesen Freitag wird er seine neue Kollektion in Paris vorstellen. Die Show könnte zu einer der politischsten dieser Modewoche werden.

Chavarria ist ein bekennender Aktivist. Er setzt sich für Migrantinnen und Migranten sowie für die Rechte von Homosexuellen ein. Bereits bei seiner Präsentation in Paris im Juni sorgte er für Gesprächsstoff. Damals knieten mehrere tätowierte Männer in weißer Kleidung auf dem Laufsteg – eine Szene, die an die Gefängnisse in El Salvador erinnerte. Bei seinem letzten Besuch in der französischen Hauptstadt ließ der Designer den kolumbianischen Sänger J Balvin in einer Kirche auftreten. Dort wurde zudem die Pro-LGBTIQ+-Rede einer US-amerikanischen Bischöfin gehalten.

Seine dritte Modenschau in Paris findet diesen Freitag statt und trägt den Titel „Eterno“, wie er in den sozialen Medien bekannt gab. Chavarria könnte damit eine weitere politische Botschaft senden – zu einer Zeit, in der die US-Einwanderungspolizei wegen Massenrazzien und dem Tod einer Frau in Minneapolis in der Kritik steht. Seine Mode ist eine Mischung aus Chicano-Kultur und Streetwear. Inspiration findet er auch bei den Pachucos, einer urbanen Subkultur aus den 1940er-Jahren in Südkalifornien. Diese Subkultur bekannte sich durch ihre Kleidung zu ihren mexikanischen Wurzeln – mit sehr eleganten Anzügen und breitkrempigen Hüten.

Chavarria wurde 1967 in Kalifornien geboren und hat irische sowie mexikanische Wurzeln. Er betont gerne die kulturelle Mischung, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Er wurde zweimal als bester Designer für Herrenmode in den USA ausgezeichnet. Kürzlich sagte er der Vogue: „Ich liebe es so sehr, dass sogar meine Schneiderkunst den Chicano-Einfluss widerspiegelt. Ich betrachte das als ein wunderschönes Ergebnis des Zusammentreffens von mexikanisch-amerikanischer Kultur, Kunst, Musik und Mode.“

Der Designer stand jedoch im August im Mittelpunkt einer Kontroverse: Nach der Veröffentlichung von Sandalen in Zusammenarbeit mit dem deutschen Sportartikelhersteller Adidas, dem Modell „Oaxaca Slip-On“, beanspruchte der mexikanische Bundesstaat Oaxaca das Originaldesign für sich. Nach der Kritik der mexikanischen Behörden entschuldigten sich Chavarria und das Unternehmen für die Verwendung dieser Designs.

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