Top 5: Sind das die Modemetropolen der Zukunft?
Wer an Modehauptstädte denkt, dem kommen sofort Paris, New York, Mailand und London in den Sinn. Diese westlichen Metropolen sind Ikonen für sich. Sie gehören zu den maßgeblichen und führenden Zentren der Mode. Neue Erkenntnisse deuten jedoch auf einen langsamen Wandel in der globalen Modelandschaft hin. Es entstehen neue, aufstrebende Modezentren in Afrika, Asien und dem Nahen Osten.
Diese Modestädte gewinnen schnell an Einfluss. Ihr Aufstieg wird durch prall gefüllte Veranstaltungskalender, eine wachsende Medienberichterstattung und eine florierende lokale Industrie angetrieben. Marken aus Asien und dem Nahen Osten sind in den letzten drei Jahren um mehr als 40 Prozent gewachsen, berichtet das Marktforschungsunternehmen Fortune Business Insights. Sie prägen heute die globalen Modetrends. Darüber hinaus wurde der Nahe Osten im Bericht ‘The State of Fashion 2024’ von BoF und McKinsey von 51 Prozent der weltweiten Mode-Führungskräfte als die vielversprechendste Wachstumsregion identifiziert.
Um diesen Wandel zu untersuchen, hat die britische Damenmodemarke Kaiia die aufstrebenden Städte in diesen Regionen identifiziert, die sich zu neuen Modehauptstädten entwickeln. Mithilfe ihres eigenen „Fashion Influence Index“ (0–100) hat die Marke mehrere Städte anhand von sieben Kriterien bewertet: modebezogene Instagram-Hashtags, Medienberichterstattung, Beschäftigungsmöglichkeiten, Fashion Weeks, regelmäßige Veranstaltungen, Designschulen und Kapazitäten in der Textilherstellung. Im Folgenden stellen wir die fünf überraschendsten aufstrebenden Modezentren vor.
Dubai, Sydney und Mumbai ebnen den Weg als aufstrebende Mode-Metropolen
Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) führt die Liste als weltweit am schnellsten aufsteigende Modehauptstadt an. Die Stadt generiert fast 100.000 Medienerwähnungen und über sieben Millionen Instagram-Posts, die ihre Modeszene präsentieren. Gleichzeitig finden dort jährlich 84 Modeveranstaltungen statt. Dubais rasanter Anstieg an globaler Aufmerksamkeit und Social-Media-Engagement etabliert die Wüstenstadt als das unerwartetste Kraftzentrum der Branche.
Sydney belegt den zweiten Platz, angetrieben von einem der weltweit vollsten Modekalender. Die Stadt veranstaltet jährlich rund 420 Events. Sie verzeichnet über 105.000 Medienerwähnungen und listet derzeit 46 Stellen in der Modebranche. Dies sind klare Anzeichen für ein florierendes Design-Ökosystem. Zusammen mit Melbourne treibt Sydney den modischen Einfluss Australiens mit fast 1.000 Design-Veranstaltungen pro Jahr voran. Damit übertrifft es die traditionellen Modehauptstädte weltweit.
Mumbai liegt auf dem dritten Platz, angetrieben von fast 120.000 Medienartikeln, die seine Designer:innen und aufkommenden Trends beleuchten. Die Stadt erregt mit über zwei Millionen Instagram-Posts, die ihre einzigartige Stilkultur feiern, große digitale Aufmerksamkeit. Auch die Modeinfrastruktur Mumbais wächst rasant. Zwei Designschulen und 59 offene Stellen in der Modebranche fördern die nächste Welle kreativer Talente.
Lagos in Nigeria belegt als Afrikas Modehauptstadt den vierten Platz. Mit drei Fashion Weeks im Jahr 2025, darunter die Africa Fashion Week, ist die Stadt führend auf dem Kontinent und übertrifft die meisten Städte weltweit. Die kreative Energie der Stadt findet in den Sozialen Medien großen Anklang. Fast fünf Millionen Instagram-Posts präsentieren ihre innovativen Designer:innen und ihren mutigen Streetstyle.
Delhi rundet die Liste als Indiens zweites aufstrebendes Modezentrum ab. Die Stadt veranstaltet jährlich eine große Fashion Week sowie elf weitere Design-Events. Mit rund 135.000 Beiträgen erzielt die Stadt einen außergewöhnlichen medialen Einfluss, den höchsten in der gesamten Studie. Auch digital floriert Delhis Modeszene mit zwei Millionen Instagram-Posts, die ihre Trends dokumentieren. Zwei Designschulen fördern aufstrebende Talente, parallel zur wachsenden Kreativ-Community in Mumbai.
„Mit dem Rücktritt von Anna Wintour Anfang des Jahres fühlt es sich an, als hätte es einen symbolischen Wandel gegeben“, so ein Sprecher von Kaiia zur Studie. „Die westlichen Modehauptstädte sind zwar immer noch weltweit führend, aber ihr Einfluss nimmt zunehmend ab. Die Vogue Korea oder Vogue Japan wirken oft fortschrittlicher als ihre westlichen Pendants.“
„Viele Konsument:innen suchen heute nach spezifischen Ästhetiken wie chinesischer und koreanischer Streetwear. Diese Nachfrage bringt echtes Geld in diese Märkte. Investor:innen finanzieren Designstudios und rufen Fashion Weeks ins Leben. Gleichzeitig machen es die Sozialen Medien mühelos möglich, dass ein lokaler Trend globale Kund:innen findet, die bereit sind, dafür zu bezahlen.“
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