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Stella McCartney unterstützt Parley for the Oceans

Die britische Designerin Stella McCartney hat sich mit der Umweltschutzorganisation Parley for the Oceans zusammengetan, um dem Plastikmüll, der bis 2050 den Fischbestand in den Weltmeeren überholt haben wird, Einhalt zu gebieten.

Deshalb wird die überzeugte Umwelt- und Tierschützerin Ozeanmüll wie alte Fischernetze und Plastikflaschen, aus denen Garnfasern gewonnen werden, für ihre nächste Kollektion verwenden. Die Designerin hofft, so auf das Müllproblem in den Weltmeeren aufmerksam zu machen und andere Designer zu nachhaltigen Entscheidungen bei ihrer Arbeit zu inspirieren.

"Die Mode ist eine Branche, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit des Planeten und lebenserhaltende Systeme wie die Ozeane hat", sagte McCartney gegenüber Instyle." Unser Ziel ist es schon immer gewesen, uns selbst und die Branche herauszufordern, besser zu sein und uns ständig zu fragen, wie wir uns verbessern können. Wir wollen verantwortlich sein, auch für die Artikel, die wir herstellen, und die Art und Weise, wie wir sie herstellen. Und wir müssen irgendwo anfangen, um weiterzukommen. Diese Partnerschaft mit Parley ist ein weiteres Kapitel auf unserem Weg dahin."

Dies ist nicht das erste Mal, dass McCartney mit Parley for the Oceans zusammenarbeitet. Sie kollaborierte zuvor mit Adidas und der Organisation an einem Sneaker aus recyceltem Plastik. Für das neue Projekt wird sie dieses Material für Luxusartikel wie Bekleidung, Handtaschen und Schuhe verwenden und so seine Anwendungsmöglichkeiten erweitern.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass McCartney sich nachhaltige und ethische Ziele in ihrer Arbeit setzt: Bereits seit der Gründung ihres Labels im Jahr 2001 verzichtet sie auf den Gebrauch echten Leders und Pelz in ihren Kollektionen und bemüht sich, auch ohne andere tierische Materialien wie Seide und Wolle auszukommen.

Auch wenn es am Anfang schwierig war, ist ihr veganer Ansatz inzwischen ihre wichtigste Verkaufsstrategie, da immer mehr Kunden Bekleidung und Accessoires tragen wollen, die ihnen kein schlechtes Gewissen bereiten. Und auch wenn die Arbeit mit alternativen Materialen oft höhere Produktionskosten verursacht - wie jetzt bei ihrer Kooperation mit Parley for the Oceans - verspricht die Designerin jedoch, die Preise denen ihres restlichen Angebots anzugleichen. Die neue Kollektion soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Foto: Stella McCartney x Parley for the Oceans