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Startschuss für die Berliner Modewoche: Internationales Flair und lokale Held:innen

Mode
SF1OG Frühjahr/Sommer 2026 Credits: ©Launchmetrics/spotlight
Von Ole Spötter

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Bei eisigen Temperaturen beginnt am heutigen Freitag die Berliner Modewoche. In den kommenden vier Tagen präsentiert sich ein vielseitiger Mix aus Berliner Urgesteinen, der nächsten Generation und internationalen Marken wie Buzigahill aus Uganda oder Lueder aus London.

Den Auftakt am Freitag machen einige altbekannte Namen der Berlin Fashion Week, darunter Danny Reinke, Ester Perbandt und Marc Cain. Aber auch jüngere Marken wie Colors und Clara Colette Miramon sowie das nachhaltig orientierte Label Maqu Lab der Peruanerin Marisa Fuentes Prado nutzen die Gunst der Stunde, sich am Eröffnungstag der lokalen Modeszene und internationalen Gästen zu präsentieren.

Internationale und heimische Highlights

Zu den vom Modeverband Fashion Council Germany eingeladen Gästen gehören Stavros Karelis, Gründer des Londoner Concept Stores Machine-A, David Smedley, Head of Buying beim in Chicago beheimateten Menswear-Händler Svrn, und Marcus Söderlind, CEO des in Stockholm ansässigen Modehändlers Nitty Gritty sowie verschiedene Content Creator und Moderedakteur:innen von Titeln wie Vogue, Pause Magazine und Perfect Magazine.

Lueder SS26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Neben dem internationalen Publikum tragen auch ausgewählte angereiste Akteur:innen zu einem attraktiven Programm bei, darunter die Show von John Lawrence Sullivan, die zu den Höhepunkten der Modewoche zählt. Die japanische Marke, die für ihre moderne Interpretation der Schneiderkunst bekannt ist, zeigt im Rahmen von „Intervention“, dem Konzept der Berliner PR-Agentur Reference Studios, die bereits in den vorangegangenen Saisons Namen wie Anonymous Club, Mowalola und David Koma nach Berlin brachte. Dieses Mal gehören neben John Lawrence Sullivan auch Kenneth Ize, Dagger sowie erneut das Berliner Label GmbH zum Mode- und Kulturprogramm. Aber auch eine Kooperation mit der Vortragsreihe TED Talk sowie der „Doofer Street Market Berlin“ gehören dazu. Letzteres ist ein Pop-up-Konzept, dessen Name an den internationalen Concept Store Dover Street Market angelehnt ist, und in Zusammenarbeit mit dem Musiklabel einen Mix aus Mode und Kultur bietet.

GmbH SS26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Neben der internationalen Präsenz zeigt aber auch die nächste Generation, darunter SF1OG, Richert Beil und Haderlump, was die deutsche Hauptstadt zu bieten hat. Die drei Marken haben sich während der letzten Jahre fest etabliert und auch das Interesse von internationalen Buyern geweckt, wie Karelis im vergangenen Jahr gegenüber FashionUnited bestätigte.

„Die Berlin Fashion Week ist zu einer der vielversprechendsten Plattformen weltweit für aufstrebendes Design, Mode und kulturelle Erfahrungen geworden, und ich freue mich sehr darauf, zu sehen, wie sich die in Berlin ansässigen Designer:innen seit der letzten Saison entwickelt haben, welche neuen Konzepte sie präsentieren, in welchem Kontext ihre Arbeiten stehen und worauf es ihnen besonders ankommt", erklärte Karelis während seiner Anreise nach Berlin für die aktuelle Ausgabe der Modewoche. „Es geht vor allem um Entdeckung, Dialog und die Emotionen, die sie in jedem von uns hervorrufen, um eine Verbindung zu ihrer Arbeit herzustellen. Es gibt viele Designer:innen aus Berlin, die auf meiner Favoritenliste stehen, und ich freue mich sehr darauf, ihre Kollektionen in den kommenden Tagen zu sehen.“

Die Berlin Fashion Week bietet rund 40 Kollektionspräsentationen und geht noch bis zum 2. Februar.

Berlin Fashion Week
FW26