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Start der Mailänder Modewoche: Zwischen Debüts und Tierschutzprotesten

Im Fokus stehen auch die Marken Cavia, Dennj, Domenico Orefice, Marco Rambaldi, Saman Loira
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Prada Damenmode HW 24/25 Credits: Prada
Von Isabella Naef

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Die Mailänder Modewoche für Damenmode steht vor der Tür – zeitgleich beginnt auch das Sanremo-Festival. Damit rückt das „Made in Italy“ sowohl in der Musik als auch in der Mode ins Zentrum und übernimmt symbolisch den Staffelstab von den kürzlich beendeten Olympischen Spielen.

Die Fashion Week, die bis zum 2. März stattfindet, umfasst insgesamt 186 Termine: 54 physische und sechs digitale Modenschauen, 89 Präsentationen sowie 37 weitere Veranstaltungen.

Ann Demeulemeester erstmals im offiziellen Kalender vertreten

Diese Ausgabe markiert das Debüt neuer Kreativdirektor:innen: Maria Grazia Chiuri für Fendi und Meryll Rogge für Marni. Die Fendi-Show ist für den Nachmittag des 25. Februar angesetzt, die Marni-Modenschau für den späten Nachmittag des 26. Februar. Am 27. Februar präsentiert zudem Demna Gvasalia erstmals seine Kollektion für Gucci auf den Mailänder Laufstegen.

Emporio Armani wird am 26. Februar erstmals Damen- und Herrenkollektion gemeinsam zeigen – unter der kreativen Leitung von Silvana Armani und Leo Dell’Orco.

Auch Ann Demeulemeester ist in dieser Saison erstmals mit einer Veranstaltung im offiziellen Kalender vertreten.

Am 25. Februar präsentiert die Afro Fashion Association die zweite Ausgabe von „Communities at Work“. Das Projekt soll den Austausch zwischen neuen Talentgenerationen und zentralen Akteur:innen der Kreativbranche fördern.

Während der Mailänder Modewoche kooperiert der Camera Moda Fashion Trust zudem mit The Core. In dessen Lounge finden am 25. und 28. Februar die Präsentationen von Moja Rowa und Saman Loira statt. Beide sind Finalist:innen der Grant-Initiative 2025.

„Die Mailänder Modewoche für Damenmode im Februar 2026 erzählt von einer Phase großer kreativer Erneuerung. Sie ist geprägt von Debüts, neuen Marken und bedeutenden Veränderungen in der künstlerischen Leitung und bestätigt damit die zentrale Rolle Mailands als internationale Modeplattform. Diese Ausgabe reiht sich neben die Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026 ein. Sie verbindet Mode, Kultur und internationalen Dialog und stärkt die Rolle Mailands als Stadt, die Wandel aufnehmen und interpretieren kann“, erklärte Carlo Capasa, Präsident der Camera Nazionale della Moda Italiana (Cnmi), in einer Mitteilung.

Fokus auf Nachwuchstalente

Der Fashion Hub beherbergt in dieser Ausgabe die Projekte „Future Threads: Italy’s New Wave“ und „New Gen, New Ethos“. Kuratiert werden sie von Sara Sozzani Maino, internationale Botschafterin für neue Talente und Marken der Cnmi. Zudem ist die Installation „Not for Free“ der Künstlerin Sara Leghissa zu sehen.

„Future Threads: Italy’s New Wave“ präsentiert avantgardistische italienische Kreative, die das „Made in Italy“ neu definieren. Bei jeder Ausgabe werden neue Designer:innen und Handwerker:innen vorgestellt, die Tradition, Innovation und Verantwortung miteinander verbinden und so eine zukunftsorientierte Mode gestalten.

Beteiligt sind die Marken Cavia, Dennj, Domenico Orefice, Giuseppe Buccinnà, Lessico Familiare und Marco Rambaldi.

Cavia wurde von Martina B. gegründet und steht für Authentizität, Fantasie und höchste Standards italienischer Handwerkskunst – verbunden mit einem klaren Engagement für Nachhaltigkeit.

Dennj bringt die Werte seiner Heimatregion Emilia-Romagna in seine Arbeit ein, wo handwerkliche Präzision und ein bewusstes Tempo zum Alltag gehören. Seit 2019 konzentriert sich das Label auf Maßanfertigungen als Ausdruck von Identität und Beziehung.

Domenico Orefice wurde 2022 in Florenz gegründet und bewegt sich zwischen Realität und Virtualität. Die Kollektionen verbinden Sportswear, Schneiderkunst und italienische Handwerkskunst mit einer zeitgenössischen, nomadischen Ästhetik.

Giuseppe Buccinnà arbeitet an der Schnittstelle von Design, Struktur und ästhetischer Vision. Seine analytische Herangehensweise verbindet ingenieurtechnisches Denken mit visueller Sensibilität und schafft eine reduzierte, funktionale Formsprache.

Marco Rambaldi, 2017 in Bologna gegründet, verbindet Inklusion, Upcycling und Gender-Bending. Das Label ist auf Strick- und Häkelarbeiten spezialisiert und interpretiert das „Made in Italy“ neu, indem es Erinnerung und Kreativität mit nachhaltigen Ansätzen verknüpft.

Im Rahmen von „New Gen, New Ethos“ wechseln sich die Präsentationen der beteiligten Marken über die gesamte Woche hinweg ab. Das Projekt stellt eine neue Generation von Kreativen in den Mittelpunkt, die Design, Mode und Kultur neu denken. Zu den teilnehmenden Marken zählen Lapacifico, Pikol Clothing, Traiceline Pratt, Unknown Artisan und Weinsanto.

Anti-Pelz-Proteste begleiten die Modewoche

Die Modewoche wird zudem von Protesten der Coalition to Abolish the Fur Trade (Caft) begleitet. Die Organisation fordert die Camera Nazionale della Moda Italiana (Cnmi) auf, eine pelzfreie Politik einzuführen.

Anti-Pelz-Aktivist:innen aus ganz Europa wollen sich vom 24. Februar bis 2. März in Mailand versammeln, um gegen die fortgesetzte Präsenz von Pelz auf den Laufstegen zu protestieren. Laut Mitteilung der Caft sind während der Woche insgesamt 14 Protestaktionen geplant, täglich zwei bis drei in der Nähe offizieller Cnmi-Veranstaltungen.

Nach Angaben der Organisation habe die Cnmi seit Beginn der Kampagne zwei bedeutende Partnerschaften verloren – mit dem Kosmetikunternehmen Wella und dem Logistikdienstleister DHL. Beide hätten ihre Zusammenarbeit beendet, nachdem sie mit anhaltenden Protesten in Europa, Asien und Nordamerika konfrontiert gewesen seien.

Die Initiative folgt auf pelzfreie Richtlinien von Condé Nast, dem Verlag der Vogue, sowie der New York Fashion Week nach Kampagnen der Caft. Auch die London Fashion Week gilt derzeit als pelzfrei.

Ein besonderer Fokus der Proteste liegt auf der Präsentation von Fendi. Die Marke, die zum LVMH-Konzern gehört, zählt laut Caft zu den wenigen großen Luxuslabels, die weiterhin Pelz verkaufen, und ist im Vorstand der Cnmi vertreten. Unterstützt werden die Proteste von der Animal Defense League Italia (ADL-Italia).

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