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‘Sexualisierung von Mädchen’: H&M nimmt Kampagne nach Vorwürfen offline

Von Sylvana Lijbaart

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Mode

H&M-Flagship in Antwerpen. Bild: Martin Pilette / H&M

Die Modekette H&M nimmt eine Kampagne nach diversen Protesten vom Netz, berichtet Reuters. Sie ermutigt angeblich zur „Sexualisierung von minderjährigen Mädchen“.

Die Werbekampagne erschien zunächst in Australien und trug den Slogan „Make those heads turn in H&M's Back to School Fashion“ (zu Deutsch „Verdrehe in der Schulanfangsmode von H&M die Köpfe“). Begleitend fand sich ein Bild, auf dem zwei Schulmädchen in Schürzenkleidern der Marke posierten.

Die Anzeige sei bereits entfernt worden, sagte ein H&M-Sprecher gegenüber dem Nachrichtenportal Reuters. Die Marke bedauere die daraus resultierende Irritation und wolle in Zukunft die Art und Weise der Präsentation weiterer Kampagnen überprüfen.

Im Dezember letzten Jahres war auch die zum spanischen Inditex-Konzern gehörende Fast-Fashion-Marke Zara wegen einer Kampagne in die Kritik geraten. Eine Kollektion wurde mit Bildern von in Tüchern gehüllten Schaufensterpuppen beworben, die Vergleiche mit Leichen aus den von Krieg geprägten Ländern Israel und Palästina hervorriefen. Auch sie wurde offline genommen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf FashionUnited.nl. Übersetzt und bearbeitet von Heide Halama.

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