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Mailänder Modewoche rät von Pelz ab

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Fendi-Show HW26. Bild: ©Launchmetrics/spotlight
Von AFP

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Die Organisator:innen der Mailänder Modewoche haben die Modemarken am Freitag dazu „eingeladen“, bei ihren Schauen auf Pelz zu verzichten. Diese Wende wurde nach langen Diskussionen mit NGOs beschlossen.

Die neuen ‚Richtlinien‘ der Mailänder Modewoche laden die Marken unverbindlich dazu ein, während ihrer Schauen keine „Kleidung, Accessoires oder andere Artikel mit Pelz“ zu präsentieren. Das teilte die italienische Modekammer Camera Nazionale della Moda Italiana (CNMI) in einer Erklärung mit.

Mailand folgt damit vorsichtig dem Beispiel der Modewochen in London und New York. Diese hatten bereits vor einigen Jahren beschlossen, Pelz zu verbieten. Gleichzeitig verbietet Italien seit 2022 die Zucht von Tieren für Pelz. Frankreich hat dies bereits 2021 und das Vereinigte Königreich 2003 getan.

Die Verwendung von Pelz in der globalen Modeindustrie ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Gründe dafür sind Bedenken hinsichtlich Tierquälerei, veränderte Trends und das Aufkommen neuer synthetischer Alternativen. Paradoxerweise haben diese Alternativen dazu beigetragen, Pelz wieder in Mode zu bringen.

Aktivist:innen demonstrierten regelmäßig während der vier Mailänder Modewochen für Frühjahr/Sommer, Herbst/Winter, Herren- und Damenmode. Sie forderten von den Marken ein Verbot von Pelz.

„Diese Initiative bekräftigt die Entschlossenheit der Modekammer, die Entwicklung der Modeindustrie mit vollem Bewusstsein und Augenmaß anzugehen. Dies steht im Einklang mit den Strategien, die wir bereits umgesetzt haben“, sagte Carlo Capasa, Präsident der CNMI.

Für Emma Håkansson, Direktorin des Kollektivs Fashion Justice, ist diese Ankündigung „ein historischer Schritt für die italienische Modeindustrie. Er markiert eine Abkehr von der unethischen und nicht nachhaltigen Verwendung von Pelzen“. Fashion Justice ist eine der drei NGOs, die mit der CNMI verhandelt haben.

Ohne ein vollständiges Verbot von Pelz „ist nicht garantiert, dass Grausamkeit von den Mailänder Laufstegen verbannt wird. Wir hoffen jedoch, dass diese Anti-Pelz-Erklärung die verstärkte Nutzung von schönen und verantwortungsvollen Biomaterialien der neuen Generation fördern wird“, so die Aktivistin in einer Erklärung. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der CNMI, um schutzbedürftige Tiere besser zu schützen, die nicht dazu da sind, zu Kleidung verarbeitet zu werden.“

Die Mailänder Luxusmarken Armani, Prada und Dolce & Gabbana hatten bereits auf Pelz verzichtet. Es gibt jedoch einige bemerkenswerte Ausnahmen in der italienischen Luxuslandschaft. Dazu gehört Fendi, das zum französischen Konzern LVMH gehört. Die Geschichte des berühmten Hauses ist eng mit Pelz verbunden.

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