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Louis Vuitton entführt die Pariser Modewoche in die Berge

Die Show von Louis Vuitton auf der Pariser Modewoche zeigte von den Bergen inspirierte Designs, die auf die Ursprünge der Marke und die Natur verweisen.
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Louis Vuitton FW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight
Von AFP

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Die Models trugen Berg-Capes, Hirtenhüte und Taschen, an denen Glocken befestigt waren. Mit dieser naturverbundenen Show beendete das französische Luxusmodehaus Louis Vuitton am Dienstag die Pariser Modewoche.

Die Show fand im Haupthof des Louvre statt. Unter den Gästen waren die Schauspielerinnen Zendaya und Ana de Armas. Der Kreativdirektor der Marke, Nicolas Ghesquière, erklärte das Ziel der Kollektion: Er wolle die wohlhabenden Zuschauer:innen zu den Wurzeln des Gründers Louis Vuitton im Juragebirge zurückführen. Ern verließ das Juragebirge als Teenager und eröffnete er sein Geschäft in Paris in 1837.

Louis Vuitton FW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight
Louis Vuitton FW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight

„Für diese Show wollte ich wirklich die Idee hervorheben, dass die Natur die größte Schöpferin ist. Es ging nicht darum, sie zu imitieren, sondern darum, die Natur zu veredeln“, sagte Ghesquiere nach der Veranstaltung mit dem Titel ‘Super Nature’ zu Journalist:innen.

Der französische Designer verwendete für seine Mäntel Kunstpelz auf Hanfbasis. Er erklärte, dass er mit den Patchwork-Kleidern und den breiten Rattan-Hüten, die an umgedrehte traditionelle Körbe erinnerten, das globale ‘Nomadentum’ unterstreichen wollte.

Die Show hob auch die Arbeit des ukrainischen Künstlers Nazar Strelyaev-Nazarko hervor. Dessen Gemälde waren auf den Rückseiten von Jacken und den Vorderseiten von Röcken der Louis Vuitton Models zu sehen.

Louis Vuitton FW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight
Louis Vuitton FW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight

Die ukrainische Designerin Lilia Litkovska, die dieses Jahr in den Kalender der Pariser Modewoche aufgenommen wurde, präsentierte ihre erste Show am letzten Tag. Litkovska sagte, die dekonstruierte Kleidung und die Biker-Boot-Outfits seien von den Ereignissen in ihrem kriegsgebeutelten Heimatland inspiriert. Die Models liefen mit Stirnlampen über den Laufsteg. Die Inspiration sei der Heimweg von ihrem Studio in Kiew gewesen, in völliger Dunkelheit und bitterer Kälte.

Litkovska FW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight

„Ich hatte eine Taschenlampe und auf der anderen Straßenseite waren auch Leute. Es ist schwer zu erklären, aber man fühlt sich nicht allein. Man spürt in dieser absoluten Dunkelheit ein Gefühl der Nähe. Wir kreuzten unsere Lichtkegel und es war wie ein Dialog, ein stiller Dialog“, sagte sie.

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