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Logo-Bauchtaschen und Doppel-G-Tanga – Gucci zelebriert Streetstyle

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Gucci Herbst/Winter 2026/2027 Credits: Launchmetrics/spotlight
Von Isabella Naef

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Die guten Absichten und Gefühle sind vorhanden. „Diese meine erste Modenschau für Gucci führt ein Universum von Menschen, Archetypen, Verbraucher:innen und Dresscodes ein, die meine kreative Sprache für die Zukunft inspirieren sollen. Es ist ein Anfang, aber bereits reif und voller Absicht“, schreibt Demna Gvasalia, Kreativdirektor des italenischen Modehauses, am Freitag in den Shownotes zu seinem Runway-Debüt. Aber bekanntlich sind es die Zahlen, die zählen.

In diesen komplizierten Zeiten, um es milde auszudrücken, zählen die Verkaufszahlen. Die Geschichte des italienischen Modehauses hat in den letzten Jahren, nach einem unglaublichen Wachstum Saison für Saison, einen Rückschlag erlitten. 2025 bleibt Gucci mit rund 40 Prozent der Verkäufe der wichtigste Indikator für die Entwicklung des französischen Konzerns Kering. In dem Jahr verzeichnete das Modehaus einen Rückgang von 19 Prozent auf vergleichbarer Basis.

Gucci Herbst/Winter 2026/2027 Credits: Launchmetrics/spotlight

Das Logo und die Geschichte der Marke sind zwar wichtig und bedeutsam, aber sie allein reichen nicht aus. Die kreative Leitung und die Sprache des Labels müssen lernen, wieder eine „alte“ und eine neue Kundschaft anzusprechen. Diese ist immer weniger markenbewusst und wird zunehmend von unzähligen anderen Reizen abgelenkt. Es braucht eine starke, klare Identität. Was aus Analysen und Berichten über Luxus hervorgeht, ist, dass Buyer keine Kompromisse eingehen. Das gilt besonders für diejenigen, die glauben, mit ihrem Namen, ihrer Geschichte und ihrem Logo leicht gewinnen zu können.

Kollektion basiert auf Pragmatismus

Sicherlich sorgt eine Kate Moss, die mit 52 Jahren auf den Laufsteg zurückkehrt, für Aufsehen. Sie schloss die Show von Gvasalias mit Spannung erwartetem Laufsteg-Debüt für Gucci während der Mailänder Modewoche. Dabei trug sie ein funkelndes schwarzes Kleid mit tiefem Rückenausschnitt, der durch einen Tanga mit dem Doppel-G aus Weißgold in Szene gesetzt wurde. Dieser ist mit zehn Karat Diamanten besetzt.

Sicherlich hilft auch die Sinnlichkeit des nahtlosen Minikleides aus strahlend weißem Strumpfwarenstoff, das mit der Attitüde einer Femme fatale getragen wird. All dies trägt zur Öffnung der Marke für vielfältige Kleidungsstile bei. Das ist sicherlich politisch korrekt und der richtige Weg, um niemanden zu verärgern.

Gucci Herbst/Winter 2026/2027 Credits: Launchmetrics/spotlight

Die Jacken werden abwechselnd mit Röcken, Leggings-Hosen und Hosen kombiniert. Sie bewegen sich „mühelos zwischen Büro, Bar und allem, was dazwischen liegt“, wie es in der Pressemitteilung heißt. „Diese Kollektion und ganz allgemein meine Vision für Gucci basieren auf einem Prinzip des Pragmatismus. Es geht darum, begehrenswerte und authentische Objekte zu schaffen, die verschiedene Menschen begleiten, ihren Alltag bereichern und ihnen ein gutes Gefühl geben. Produkte, die für sich selbst stehen und sich durch das, was sie sind, behaupten, ohne pseudo-intellektuelle Rechtfertigungen zu benötigen“, erklärt der Kreativdirektor der Marke. In einigen Monaten wird der Luxuskonzern Kering die Begehrlichkeit dieser Objekte bewerten. Dann wird sich zeigen, ob die Flagship-Marke wieder auf Kurs ist.

Kate Moss schloss die Herbst/Winter 2026/2027 Show Credits: Launchmetrics/spotlight

In der Zwischenzeit lässt sich die weiche und fließende Schneiderkunst der Marke von einer „Streetwear-Sensibilität“ beeinflussen, heißt es weiter in der Mitteilung. Auf dem Laufsteg folgten auf die makellosen und taillierten Anzüge helle Jeans. Dazu gab es hautenge Herren-T-Shirts, die das Sixpack der Models betonten. Etuikleider schmiegen sich wie eine zweite Haut an den Körper und lassen wenig Raum für Fantasie. Logo-Bauchtaschen werden über der Schulter getragen, während ein Model sogar wie auf der Straße anhält, um auf die letzte „WhatsApp-Nachricht“ zu antworten. Kurz gesagt, der Laufsteg flirtet rundum mit dem Streetstyle. Dennoch fehlen weder die ikonischen Taschen des Hauses, noch die Anzüge oder die nötige Farbe.

Die ‚Gucci Bamboo 1947‘ wird mit einem schlankeren Volumen neu interpretiert. Der ‚Bamboo‘-Griff besteht aus zusammengesetzten, flexiblen Ledersegmenten. Die Archiv-Minaudières werden verlängert, um Smartphones und das Nötigste unterzubringen. Der ‚Manhattan‘, der erste von Gvasalia für Gucci entworfene Sneaker, verbindet eine ultra-minimale Basketball-Form mit der Slip-on-Praktikabilität eines Mokassins.

Grünes Licht gibt es auch für Leggings, die mit Hosen verschmelzen. Jacken und Tops werden zu einem einzigen, ultra-engen Kleidungsstück integriert. Schuhe verschmelzen Lederschuhe und Sneaker zu einer einzigartigen Silhouette mit der Aerodynamik eines Sportwagens, also mit sehr langen und spitzen Kappen.

Gucci Herbst/Winter 2026/2027 Credits: Launchmetrics/spotlight
Gucci Herbst/Winter 2026/2027 Credits: Launchmetrics/spotlight
Demna am Ende der Herbst/Winter 2026/2027 Show Credits: Launchmetrics/spotlight

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