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Harrods-Buyer über MFW: Fokus auf Produkt und Zweckmäßigkeit

Mode|Interview
Bottega Veneta FW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight
Von Danielle Wightman-Stone

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Die Mailänder Modewoche für die Saison Herbst/Winter 2026 ist zu Ende gegangen. Simon Longland, Director of Buying für Fashion beim britischen Luxuskaufhaus Harrods, bezeichnete die Schauen als eine „selbstbewusste und stimmige“ Präsentation. Diese sei geprägt gewesen von starken Kollektionen von Bottega Veneta und Prada. Zudem habe das Debüt von Maria Grazia Chiuri bei Fendi ein „bedeutendes neues Kapitel“ aufgeschlagen.

„Die Saison zeigte einen klaren Fokus auf Produkt und Zweckmäßigkeit“, so Longland. „Dies reichte vom Debüt bei Fendi über die kontinuierliche Weiterentwicklung von Bottega Veneta bis hin zu den durchweg starken Kollektionen von Prada; Dolce & Gabbana; Brunello Cucinelli; Loro Piana und Etro.“

„Es gibt eine spürbare Abkehr vom Überfluss hin zur Substanz. Die Kollektionen basieren auf Handwerkskunst, Tragbarkeit und langfristigem Wert. Dies entspricht genau der Art und Weise, wie unsere Kund:innen heute investieren möchten.“

Im Interview verrät Longland seine Lieblingsmomente und Trends der Mailänder Modewoche-

Bottega Veneta FW26. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Welche waren Ihre Lieblingskollektionen dieser Saison auf der MFW?

Diese Saison in Mailand war von Klarheit und Überzeugung geprägt. Bei Bottega Veneta lag der Schwerpunkt auf Materialität und Bewegung. Die Kollektion hatte eine besondere Haptik. Diese wurde mit fließenden Silhouetten kombiniert, die sowohl mühelos als auch raffiniert wirkten. Was besonders hervorstach, war der subtile Ausdruck von Identität. Eine unaufdringliche Eleganz, die in Handwerk und Kultur verwurzelt ist.

Prada präsentierte eine der intellektuell überzeugendsten Kollektionen der Woche. Die Auseinandersetzung mit Layering, fast wie ein Ankleidesystem, wurde mit Präzision umgesetzt. Die Looks entwickelten sich schrittweise weiter. Sie unterstrichen die Idee von Anpassungsfähigkeit und Langlebigkeit in einer modernen Garderobe.

Prada FW26. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Was halten Sie von Maria Grazia Chiuris Debüt bei Fendi?

Es ist faszinierend zu sehen, wie die Herren- und Damenkollektionen von Fendi unter einer einzigen, unerschütterlichen Vision zu einem stimmigen Ganzen vereint werden. Das Modehaus hat sich auf eine disziplinierte Farbpalette aus Schwarz und Elfenbein festgelegt. Diese wurde nur von einem einzigen roten Kleid und utilitaristischen Khaki-Akzenten unterbrochen. Dadurch hat das Haus den Fokus erfolgreich auf die meisterhafte Haptik von Texturen, Verzierungen und Stoffen gelenkt.

Fendi FW26. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Welche ihrer Stücke sehen Sie für Harrods?

Für Harrods liegen die herausragenden Möglichkeiten in Spitze, Leder und den aufwendigen Stickereien auf Kleidern und Einzelteilen. Diese Pieces verkörpern perfekt die Verbindung von traditioneller Handwerkskunst und moderner Raffinesse, die unsere Kund:innen erwarten.

Fendi FW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Welches Präsentationskonzept hat Sie besonders überzeugt?

Loro Piana präsentierte eines der raffiniertesten und durchdachtesten Konzepte der Woche. Inspiriert von Poesie und Reisen, schuf die Präsentation eine ruhige, immersive Umgebung. Diese ermöglichte es den Besuchenden, sich intensiv mit dem Produkt auseinanderzusetzen. Dieses Gefühl der Nähe, die Handwerkskunst wirklich sehen und fühlen zu können, war eindrucksvoll. Es spiegelte ein stilles Selbstvertrauen wider, bei dem das Produkt selbst im Mittelpunkt steht.

Welche wichtigen Trends haben sich in Mailand herauskristallisiert?

Ein klarer Wandel hin zu intelligenter, langlebiger Kleidung prägte die Saison. Layering war von zentraler Bedeutung, wurde aber nuanciert angegangen. Es ging weniger um schwere Winterkleidung als vielmehr um Modularität. So können Kleidungsstücke über die Saisons hinweg getragen werden.

Die Farbpalette war von Naturlandschaften inspiriert. Sand-, Stein- und Erdtöne vermittelten ein Gefühl von Ruhe und Beständigkeit. Rot trat als präzise Akzentfarbe hervor, die sparsam, aber wirkungsvoll eingesetzt wurde.

Wir sahen auch einen modernen Umgang mit Spitze und einen anhaltenden Fokus auf Schneiderkunst. Diese war strukturiert, aber in der Ausführung zunehmend fließend.

Dolce & Gabbana FW26. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

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