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Flauschig, ausgefranst und eiskalt – die Trends von den Mailänder Laufstegen

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Modetrends der Mailänder Modewoche Herbst/Winter 2026/2027, darunter flauschige Texturen, rückenfreie Designs und Stoffe im Used-Look.
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Etro HW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight
Von AFP

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Am Montag, dem letzten Tag der Mailänder Modewoche, richtet sich die Aufmerksamkeit der weltweiten Fashionistas:innen von Mailand nach Paris. Es ist Zeit für eine Zusammenfassung des italienischen Laufsteg-Stils.

Hier sind einige der wichtigsten Trends, die während der Mailänder Damenmodekollektionen für Herbst/Winter 2026/2027 zu sehen waren.

Flauschige Bestie

Bottega Veneta, Gucci und Emporio Armani HW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight

Pelzig, flauschig oder einfach nur bauschig war auf den Mailänder Laufstegen allgegenwärtig. Das reichte von den zwei eiförmigen Mänteln, die bei Emporio Armani für etwas Spaß sorgten, bis hin zum bunten Patchwork-Herrenmantel mit neon-orangen Akzenten, der bei Diesel gezeigt wurde.

Etro präsentierte einen von den 1970er-Jahren inspirierten Mantel mit breitem Schalkragen, dessen Flaum eines Bigfoots würdig war. Roberto Cavalli hingegen kombinierte seinen langen Kunstpelzmantel mit silbernen Spitzen zu einem winzigen, bestickten Bralette und einer lässigen Hose mit Blumengrafik.

Bei Prada zierte eine merkwürdige, pelzige Dekoration die Vorderseite von sportlichen Jacken in Gelb und Rot. Sie verlief wie eine vertikale Stola und erinnerte teils an Zobel, teils an Gepardenmuster.

Unter dem neuen Designer Demna Gvasalia ging Gucci in die entgegengesetzte Richtung. Die Marke zeigte Kunstpelzbänder, die horizontal über der Brust direkt unter den Schultern getragen wurden.

Fendi, Etro und Prada HW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight

Der meiste in Mailand gezeigte Pelz war künstlich. Fendi bildete die große Ausnahme und präsentierte echten, aber „umgestalteten“ Pelz.

Noch beeindruckender war Fiberglas. Bottega Veneta verwandelte das synthetische Material in atemberaubende lange Mäntel und passende Hüte in Elfenbein, elektrischem Blau und Kaugummi-Pink. Dessen Fasern schimmerten und flatterten, als die Models über den Laufsteg schritten.

In der Kategorie der Neuheiten stellte die kleine italienische Marke Themoire die ‘Fur Potato’ vor. Dabei handelt es sich um eine Tasche aus künstlichem Lammfell, die aus der einfachen Kartoffel hergestellt wird.

Kartoffelstärke fermentiert und verwandelt sich in Fasern. Diese werden verwendet, um die flauschige, abbaubare und zierliche Clutch herzustellen.

Rückenfrei

Gucci, Vivette und Tod's HW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight

Guccis schmale und funkelnde rückenfreie Robe, getragen von Model Kate Moss, gewinnt sicherlich den Preis für den geringsten Stoffeinsatz auf der Rückseite eines Kleidungsstücks in Mailand.

Aber es war der G-String mit dem Gucci-Logo, der für Schlagzeilen über die kompromisslos sexy Kollektion sorgte. Er war eine Anspielung auf Tom Fords ‘Must-have’-Artikel aus dem Jahr 1997.

Als Bruch mit dem Kunstpelz tauchten bei verschiedenen Designer:innen-Shows kühle rückenfreie Looks auf. Diese waren für die kommende Herbst/Winter-Saison gedacht, aber Mode muss bekanntlich wehtun.

Besonders auffällig war dies bei Tod's. Dort ließen asymmetrische ‘Foulard’-Kleider mit grafischen Drucken und Lederbesatz den Rücken vollständig unbedeckt.

Enger als eng, oder lässig

Emporio Armani, Tod's und Gucci HW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight

„Wie bist du in diese Hose gekommen?“ war vielleicht die Frage, die sich viele beim Zuschauen der Shows in Mailand diese Woche stellten.

Die engsten, schmalsten und hautengsten Hosen waren überall zu sehen. Bei Emporio Armani wurden sie mit High Heels und großen weißen Herrenhemden kombiniert. Bei Tod's hatten sie einen angedeuteten Fußriemen, der an die Welt des Sattlerhandwerks erinnerte.

In der sehr femininen Kollektion von Dolce & Gabbana dienten oberschenkelhohe schwarze Strümpfe als Ersatz für enge Hosen, natürlich kombiniert mit Korsetts. Bei Gucci hingegen zeigte Gvasalia Hosen, deren Cut-outs gefährlich tief unter der Hüfte einen sichtbaren Tanga andeuteten.

Andere Designer:innen setzten auf Lässigkeit. Sie zeigten tief und weit geschnittene Hosen mit großzügigem Stoffeinsatz, darunter auch Haremshosen bei Moschino. Roberto Cavalli zeigte üppiges künstliches Persianerlamm, das zu Bundfaltenhosen verarbeitet wurde. Die weiten Hosenbeine bei Max Mara fühlten sich hingegen warm und luxuriös an.

Angeknabbert

Prada, Dolce & Gabbana und Roberto Cavalli HW26. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight

Nennen Sie es ausgefranst, ‘distressed’ oder, in den Worten von Prada, ‘weggefressen’. Ein offensichtlicher Trend dieser Saison war Stoff, der unter anderen Stoffen sichtbar wurde.

Abnutzungserscheinungen am Kragen und an der Vorderseite von Pradas Reißverschlussjacken deuteten laut der Marke auf „Mutationen von innen, die nach außen sichtbar sind“ hin. Gleichzeitig sah ein schwarzes Satin-Unterkleid aus, als wäre es von einer Seidenraupe angeknabbert worden, um den durchsichtigen Blumenstoff darunter freizulegen.

Bei Roberto Cavalli blieb ein dramatisch abgenutzter langärmeliger Pullover in Flieder elegant. Das galt trotz seines halb zerfetzten Aussehens.

Natürlich ist Spitze der ultimative Stoff, der verhüllt und enthüllt. Fließende schwarze Spitze stand im Mittelpunkt der Kollektionen von Dolce & Gabbana und Fendi.

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