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Fashion Awards geben 2021 Gewinner:innen bekannt und ehren Virgil Abloh

Von Danielle Wightman-Stone

30. Nov. 2021

Mode

Bild: British Fashion Council/The Fashion Awards by Bertie Watson

Die 2021 Fashion Awards des British Fashion Councils fanden am Montagabend unter traurigen Umständen statt, weniger als 24 Stunden nach der Nachricht, dass Designer Virgil Abloh am Sonntag im Alter von 41 Jahren an Krebs starb.

Schauspieler Idris Elba eröffnete die Preisverleihung mit einer Hommage an den verstorbenen Designer und erklärte, dass die Modeindustrie eine Legende verloren habe, bevor er vor Bildschirmen, auf denen ein Porträt von Virgil Abloh zu sehen war, ein Gedicht von Maya Angelou mit dem Titel „When Great Trees Fall“ vorlas.

Der Off-White Gründer und Designer wurde bei der Preisverleihung auch als einer von 15 „Anführenden des Wandels“ ausgezeichnet. Damit werden Designer:innen, Marken, Kreative und Einzelpersonen gewürdigt, die nach Angaben des British Fashion Council „im vergangenen Jahr positive Veränderungen in der Modebranche bewirkt haben“, um der Umwelt, den Menschen und der Kreativität zu helfen.

In einer Erklärung des British Fashion Council hieß es, Abloh sei die „wahre Verkörperung von Kreativität“ und seine Arbeit verbinde Mode, Musik, Grafikdesign, Architektur und Produktdesign „ohne Kompromisse bei der strahlenden menschlichen Energie“ einzugehen.

„Während seiner gesamten Karriere konzentrierte er sich auf Inklusivität und Philanthropie in diesen Disziplinen. Mit Off-White hat Abloh neu definiert, was Modedesign bedeutet, und bei Louis Vuitton Men hat er Luxus nicht nur mit Kultur in Verbindung gebracht, er hat ihn zur Kultur gemacht“, fügten die Veranstaltenden hinzu.

Abloh wurde in der Kategorie „Kreativität“ dafür ausgezeichnet, dass er im vergangenen Jahr sowohl für Off-White als auch für Louis Vuitton Men einen globalen Einfluss ausgeübt habe, neben Alessandro Michele für Gucci, Demna Gvasalia für Balenciaga, Jonathan Anderson für JW Anderson und Loewe sowie Kim Jones für Dior Men und Fendi.

In der Kategorie „Umwelt“ wurden Bethany Williams, Gabriela Hearst für Chloé und Gabriela Hearst, Phoebe English, Priya Ahluwalia und Stella McCartney ausgezeichnet. In der Kategorie „Menschen“ wurden diejenigen gewürdigt, die den Wandel durch die Förderung gleichberechtigter, vielfältiger und selbstbestimmter Teams vorangetrieben haben, darunter Edward Enninful von Vogue sowie Harris Reed, Kenya Hunt, Samuel Ross und Telfar Clemens.

Kim Jones ist Designer des Jahres der Fashion Awards

Eine weitere Auszeichnung gab es für Kim Jones, der den Preis Designer des Jahres für seine Arbeit bei Dior Men und Fendi erhielt. Dies kam zur rechten Zeit, da der Designer im Dezember in London seine Resort-Kollektion für Dior Men vorstellen wird.

Es gab auch einen weiteren großen Erfolg für Nensi Dojaka. Die aufstrebende Designerin, die im September zur Gewinnerin des LVMH-Preises gekürt wurde, hat nun auch den BFC Foundation Award erhalten. Simone Roche, deren Label dieses Jahr 10 Jahre alt wurde, erhielt den Independent British Brand Award.

Bild: British Fashion Council/The Fashion Awards by Getty

Bei der Preisverleihung in der Albert Hall wurden außerdem eine Reihe von bereits angekündigten Auszeichnungen verliehen, darunter der Outstanding Achievement Award an Tommy Hilfiger, der Isabella Blow Award for Fashion Creator an den Stylisten und Dazed-Chefredakteur Ibrahim Kamara, der Trailblazer Award an Alessandro Michele für Gucci, und das digitale Label CSapphire gewann den neu hinzugekommenen Fashion Award for Metaverse Design.

Der Abend umfasste auch mehrere besondere Feierlichkeiten, die laut dem British Fashion Council „die Rolle der Mode in der Kultur am besten zeigen“. So wurde Chanel für sein „bahnbrechendes Engagement für Kunst und Kultur“ mit einem besonderen Auftritt des Tänzers, Schauspielers und Models Lil Buck gewürdigt.

Die Fashion Awards zeichneten auch die NGO Fashion East aus, ihre Talente und die Gemeinschaft der letzten 20 Jahre, sowie Gründerin Lulu Kennedy, die „der Zeit voraus“ ist, wenn es darum geht, neue Designtalente zu fördern, zu betreuen und ihnen eine Plattform zu bieten, und zwar in einem Raum ohne trennende Grenzen zwischen Mode, Nachtleben und Kunst, in dem Gespräche über Gender, Rasse und Sexualität offen stattfinden.

Dieser übersetzte Beitrag erschien ursprünglich auf FashionUnited.uk.