Die Berliner Fashion Week startet am Dienstag durch. Gezeigt werden die Trends für den kommenden Herbst und Winter. Auf dem Programm stehen Laufstegschauen, Messen und Konferenzen. Bei der Modewoche ist diesmal einiges anders: Sponsor Mercedes-Benz hat deutlich weniger Schauen als früher auf dem Plan und konzentriert sich ansonsten auf die Nachwuchsförderung.

Ein Einschnitt: Das glamouröse Zelt am Brandenburger Tor hat endgültig ausgedient. Im Berliner E-Werk sind noch ein Dutzend Labels und Designer wie Ivanman, Riani oder Bogner dabei. Bereits am Montagabend lud der deutsch-polnische Shootingstar Dawid Tomaszewski zur Show.

Im Kronprinzenpalais stellen bei einer anderen Reihe, dem "Berliner Salon", Perret Schaad, Marina Hoermanseder, William Fan und andere Trendsetter ihre Kollektionen vor. Daneben präsentieren sich bis Donnerstag Designer mit eigenen Shows an ungewöhnlichen Orten - darunter Strenesse auf einer riesigen Multimedia-Leinwand im Brandenburger Tor Museum oder Marc Cain im U-Bahnhof Potsdamer Platz. Die Fashion Week richtet sich überwiegend an ein Fachpublikum, es gibt aber auch Termine für jedermann.

Einigen Rummel dürfte ein Turnschuh auslösen. Fans warten auf einen Sneaker mit eingebautem Fahrschein der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Er erscheint in limitierter Auflage und wird am Dienstag in zwei Läden verkauft. Dazu wurde ein Ansturm von Sammlern erwartet, die nachts in der Kälte campieren wollten, um sich ein Paar zu sichern. Die BVG hat nach eigenen Angaben nicht den Hype erwartet, den die Werbeaktion auslöste. "Wir haben mit Aufmerksamkeit gerechnet, aber damit nicht", sagte Sprecherin Petra Reetz.(dpa)

 

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