10DAYS und Hockeyspielerin Yibbi Jansen über den Aufbau von Marken, in denen Sport und Stil verschmelzen
Angesichts der bevorstehenden Hockey-Weltmeisterschaft stärkt die niederländische Marke 10DAYS ihre Verbindung zum Frauensport. Sie unterstützt die niederländische Nationalspielerin Yibbi Jansen, die im August ihre eigene Marke „Yibbi“ auf den Markt bringt. Beide stehen für Entwicklungen, die in der Modebranche zunehmend an Bedeutung gewinnen: die Verschmelzung von Funktions- und Alltagsmode sowie die wachsende Strahlkraft von Sportlerinnen als Markenpersönlichkeiten. FashionUnited sprach mit 10DAYS-CEO Monique Wijnands und Jansen über Markenaufbau, weibliche Führung und die Frage, wie sich Authentizität auch im Wachstum bewahren lässt.
Für Wijnands ist die Verbindung zum Hockey naheliegend. Disziplin, Teamwork und Durchhaltevermögen sind Werte, die sie sowohl im Sport als auch in der Marke wiederfindet. Sie fügt hinzu, dass Hockey Frauen und Männer auf dem Spielfeld gleichberechtigt behandelt, anstatt Frauen als Nebensache zu betrachten. „Sportlerinnen werden zunehmend zu Vorbildern, nicht nur in ihrem Sport, sondern auch darüber hinaus“, sagt sie. Die Unterstützung von Jansen ist in ihren Augen eine Erweiterung der Identität von 10DAYS und keine einmalige Aktion.
Mehr als 25 Jahre Erfahrung im Aufbau von Mode- und Designmarken haben die Art und Weise geprägt, wie Wijnands den Markt analysiert. Die verschwimmende Grenze zwischen Funktionskleidung und Alltagskleidung spiegelt ihrer Meinung nach wider, wie Frauen heute leben. „Die Menschen suchen nach Kleidungsstücken, die sich mit ihnen bewegen.“ Komfort, Qualität und Funktionalität sind ebenso wichtig wie das Aussehen eines Kleidungsstücks. Für 10DAYS geht es weniger um Sportbekleidung oder Mode, sondern mehr um Wohlbefinden: Kleidung, die unterstützt, anstatt einzuschränken.
'Yibbi': Neue Generation von Gründer:innen aus dem Sport
Jansen repräsentiert einen Trend, der von der B2B-Branche aufmerksam verfolgt wird: Spitzensportler:innen, die ihre persönliche Marke in ein kommerzielles Vorhaben umwandeln. Die Idee nahm während ihres Studiums Gestalt an, etwa zu der Zeit, als sie im Januar ihren Master in Finanzen abschloss. Etwas Eigenes aufzubauen, hatte sie schon immer gereizt, und die Verbindung zu ihrem Sport machte diesen Schritt logisch. ‘Yibbi’ richtet sich an eine neue Generation von Spielerinnen und basiert auf Selbstvertrauen, Ehrgeiz und Qualität sowie auf Stil und Eleganz. Die Ästhetik ist bewusst minimalistisch und hochwertig. Die erste Kollektion umfasst Hockey-Essentials von Schlägern und Socken bis hin zu einem ikonischen Haarband, Taschen und anderen Accessoires. Funktionalität steht an erster Stelle, aber das Aussehen ist mindestens genauso wichtig.
Sie betrachtet diesen Schritt als eine Erweiterung ihrer Identität, nicht als ein Nebenprojekt. „Ich möchte eine Marke aufbauen, die bei einer neuen Generation von Hockeyspielerinnen Anklang findet.“ Die Balance zwischen Leistung und Kontrolle, die ihr Spiel auszeichnet, überträgt sich ihrer Meinung nach auf das Unternehmertum: Disziplin, Verantwortung und Gelassenheit unter Druck. Funktionalität und Mode stehen nicht im Widerspruch zueinander. „Sport und Stil passen sehr gut zusammen“, erklärt Jansen und merkt an, dass das Gefühl einer Sportlerin in ihrer Kleidung auch ihre Leistung beeinflusst. Darin verbirgt sich eine Botschaft für ehrgeizige junge Frauen: Den eigenen Weg zu wählen und das Risiko einzugehen, Fehler zu machen, ist niemals ein Scheitern, wenn die Entscheidungen wirklich die eigenen sind.
Glaubwürdigkeit als ultimativer Test
Nicht jede Gelegenheit passt, egal wie verlockend sie aussieht, und Wijnands spricht offen darüber. Der Test besteht ihrer Meinung nach darin, ob etwas eine Erweiterung der Marken-Vision von Lifestyle und Wohlbefinden ist. „Die Menschen spüren sehr genau, wenn etwas aufrichtig ist. Wenn die Geschichte stimmt, bleibt sie glaubwürdig, egal wie groß die Bühne ist.“
Ein Modeunternehmen zu leiten und ein Gewinnerteam aufzubauen, unterscheidet sich in ihren Augen nicht wesentlich. Beides dreht sich um Menschen, Vertrauen und ein gemeinsames Ziel. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, in der Talente wachsen können. Ihr Rat an Jansen als Gründerin schließt daran an: Bleib dir selbst treu. In der Anfangsphase strömen Meinungen und Angebote herein. Eine klare Identität verhindert, dass eine Marke versucht, alle anzusprechen und letztendlich niemanden erreicht.
Für beide Frauen sind die kommenden Monate, die Weltmeisterschaft und die anschließende Markteinführung im August ein Jahr der gegenseitigen Unterstützung. 10DAYS hofft auf eine größere Sichtbarkeit, eine gut angenommene WM-Kollektion und mehr Besucher:innen im Pop-up-Store. Jansen strebt ein starkes Turnier und eine solide Markteinführung an, um darauf jahrelang aufzubauen. Was sie am wertvollsten findet, ist die Möglichkeit, von einer Marke zu lernen, die sich bereits bewährt hat: „Ich hoffe, von 10DAYS zu lernen, wie man eine starke Marke aufbaut, die über die Jahre relevant bleibt, ohne die eigene Identität zu verlieren.“
Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.
FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com