VivaTech 2026: Wie generative KI von Modeexpert:innen genutzt wird

Messen
VivaTech 2026: Lewis Suaton, Rebuilder AI Credits: F. Julienne
Von Florence Julienne

Wird geladen...

Automated translation

Original lesen fr oder en
Scroll down to read more

Auf der Technologie- und Innovationsmesse VivaTech 2026 in Paris zeigen Unternehmen konkrete Anwendungen generativer Künstlicher Intelligenz in Mode und Kosmetik – vom Produktdesign bis zum Kundenerlebnis.

Zur Eröffnung der Messe bezeichnete Bernard Arnault, Vorstandsvorsitzender des französischen Luxuskonzerns LVMH, KI als Ausführungswerkzeug; Jeff Bezos, Gründer des US-amerikanischen Onlinehändlers Amazon, sieht in ihr ein Mittel, den Weg von der Idee zur Umsetzung zu verkürzen.

Diese Vision spiegelte sich in mehreren auf der Messe vorgestellten Demonstrationen wider.

Rebuilder AI x Asics: KI im Produktdesign

Das 2021 gegründete koreanische KI-Start-up Rebuilder AI arbeitet seit 2024 mit dem japanischen Sportartikelhersteller Asics zusammen. Auf Basis von 3D-Scans von Laufbewegungen, Abnutzungsdaten und den Archiven von Asics generiert die KI Designvorschläge für Schuhe – als 3D-Dateien, direkt produktionsbereit. Was früher anderthalb Wochen dauerte, ist laut Lewis Suaton, Designer bei Rebuilder AI, heute in wenigen Stunden erledigt.

VivaTech 2026: Rebuilder AI Credits: F. Julienne

„Generative KI ist kein Ersatz für Designer:innen, sondern ein Werkzeug", so Suaton. „Man braucht weiterhin Grundkenntnisse, um die Designarbeit fortzuführen."

Ein weiterer Anwendungsfall: Die Familie des verstorbenen koreanischen Modedesigners André Kim nutzt die KI, um neue Entwürfe im Stil des Hauses zu generieren und sein kreatives Erbe fortzuführen.

VivaTech 2026: Rebuilder AI x Andre Kim Credits: F. Julienne

LVMH Dreamgallery: KI-Assistenten bei Sephora, Dior und Céline

Sephora, die zur LVMH-Gruppe gehörende Beauty-Handelskette, hat eine Integration mit den Sprachmodellen ChatGPT und Gemini entwickelt, die in den USA und Kanada verfügbar ist. Nutzer:innen erhalten Produktempfehlungen, können Fotos einsenden und Käufe direkt im Gesprächsassistenten abschließen – ohne die App zu verlassen.

VivaTech 2026: LVMH Dreamgallery Credits: LVMH

Das französische Luxusmodehaus Dior entwickelt einen KI-Agenten zur Vorbereitung von Boutique-Besuchen: Kund:innen wählen Produkte aus, geben ihre Reisedaten an, und der Agent schlägt einen Termin vor und informiert das Team vor Ort. Berater:innen des französischen Luxuslabels Céline nutzen intern den KI-Assistenten „Maya" auf LVMH-Basis – für Produktidentifikation, Fotoanalyse und Kundschaftsanfragen.

Perfect Corp: Virtuelles Anprobieren

Das 2015 in Taiwan gegründete Technologieunternehmen Perfect Corp, das KI- und AR-Lösungen für Mode- und Kosmetikmarken entwickelt, arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 800 Marken weltweit zusammen. Verbraucher:innen scannen oder fotografieren ihre Silhouette und sehen, wie Kleidung an ihrem eigenen Körper aussieht. Verdeckte Körperteile werden durch KI rekonstruiert.

VivaTech 2026: Perfect AI Credits: F. Julienne

Stytrix: Produktentwicklung in Tagen statt Monaten

Das ebenfalls taiwanesische Software-Unternehmen Stytrix digitalisiert den Austausch zwischen Designer:innen, Marken und Herstellern – und verkürzt bestimmte Designphasen nach eigenen Angaben von mehreren Monaten auf wenige Tage.

VivaTech 2026: Stytrix Credits: F. Julienne

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com

Künstliche Intelligenz
LVMH
Perfect Corp
Stytrix
Vivatech