Zeeman schließt 13 Filialen in Spanien

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Bild: Zeeman
Von Wietse van der Veen

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Der niederländische Textildiscounter Zeeman schließt 13 Filialen in Spanien.

Die Schließungen folgen nach einer Einigung mit den Gewerkschaften über eine Massenentlassung (ERE), wie die spanische Nachrichtenseite Economía Digital berichtet. Die Umstrukturierung fällt kleiner aus als ursprünglich angekündigt: Während anfangs 15 Filialen geschlossen werden sollten, bleiben die Standorte in Burriana und Cartagena nun doch geöffnet.

Die Einigung wurde mit den Gewerkschaften UGT, CCOO und Fetico erzielt. Nach Angaben der Gewerkschaften wurde die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen während der Verhandlungen reduziert. Zudem wurden Vereinbarungen über die Bedingungen für die von der Umstrukturierung betroffenen Mitarbeiter:innen getroffen.

Mitarbeiter:innen, die unter die Massenentlassung fallen, erhalten eine Abfindung von 33 Tagesgehältern pro Beschäftigungsjahr, mit einem Maximum von 24 Monatsgehältern. Zeeman zahlt außerdem ein Gehalt für weitere 15 Tage für den Zeitraum zwischen dem tatsächlichen Austritt und der formellen Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Für Mitarbeiter:innen, die freiwillig ausscheiden, gilt eine gesonderte Regelung.

Neben den finanziellen Vereinbarungen umfasst die Einigung auch ein externes Outplacement-Programm für die betroffenen Mitarbeiter:innen. Dieses wird von Randstad durchgeführt und soll den entlassenen Mitarbeiter:innen helfen, so schnell wie möglich eine neue Anstellung zu finden. Darüber hinaus wurden zusätzliche Maßnahmen für Mitarbeiter:innen ab 55 Jahren vereinbart.

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