Start bei Farfetch: Aubade beschleunigt internationale Expansion

Die französische Wäschemarke Aubade hat ihre internationale Reichweite durch den Start auf der britischen Luxusmode-Plattform Farfetch kräftig ausgebaut. Der internationale Online-Marktplatz bietet die Kollektionen des Labels ab sofort in über 60 Ländern und Regionen an. Der Schritt markiere einen „neuen Meilenstein“ in der Digitalstrategie der zur Schweizer Calida Group gehörenden Marke, teilte das Unternehmen mit.

Erweiterter Vertrieb in über 60 Märkten

Die Partnerschaft mit Farfetch ermöglicht es Aubade, das Vertriebsnetz über die bestehenden Kanäle hinaus zu erweitern. Ab sofort sind die Kollektionen in den USA und Kanada erhältlich. Auch Kund:innen in Großbritannien sowie in der Schweiz können das Angebot nutzen. Zudem sind Aubade-Produkte in zahlreichen europäischen, asiatischen und nahöstlichen Märkten verfügbar.

„Mit dem Start auf Farfetch geht Aubade einen weiteren wichtigen Schritt in seiner internationalen Wachstumsstrategie“, teilte heißt es in einer Pressemitteilung.

Der im Premium-Segment positionierte Lingerie-Anbieter setzt auf die globale Reichweite der Plattform. Damit will das Unternehmen seine Sichtbarkeit bei einer luxusaffinen internationalen Kundschaft erhöhen.

Weltweite Markenbekanntheit und Wahrung der Positionierung

Nach Angaben von Aubade verfolgt die Vereinbarung mehrere Ziele. Dazu gehört die weltweite Stärkung der Markenbekanntheit sowie die Erschließung neuer Zielgruppen. Darüber hinaus sollen neue Geschäftsmöglichkeiten geschaffen werden. Das Unternehmen betonte, dass diese Entwicklung die eigene Identität und die charakteristische Premium-Positionierung nicht verändern dürfe.

Dieser Schritt folgt einem breiteren Branchentrend. Für mittelgroße Modehäuser bieten Multibrand-Luxusplattformen einen schnellen Zugang zu entfernten Märkten. So lassen sich hohe Investitionen für eigene Boutiquen vermeiden. Ebenso entfällt der Aufbau einer eigenen E-Commerce-Logistik in jedem einzelnen Land.

Im Wäschesegment gibt es dabei eine besondere Dynamik. Die Kategorie war lange Zeit stark von Kaufhäusern und dem Fachhandel abhängig. Heute nutzt sie zunehmend digitale Kanäle, um eine internationale Kundschaft zu erreichen. Zudem ermöglicht die Präsenz auf etablierten Plattformen auch Traditionsmarken, sich im wachsenden internationalen Wettbewerb erfolgreich zu behaupten.

Die Partnerschaft muss jedoch eine marktplatzspezifische Herausforderung meistern. Es gilt, eine erhöhte Reichweite mit der Kontrolle über das Markenimage in Einklang zu bringen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Positionierung im gehobenen Segment langfristig zu sichern.

Dieser Artikel wurde teilweise mit Unterstützung eines KI-Tools verfasst und anschließend von Redakteur:innen von FashionUnited überprüft, ergänzt und bearbeitet.


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