Modehandel positioniert sich gegen Grenzkontrollen

Mit Blick auf die Diskussion zur Einführung von dauerhaften Kontrollen auch an Grenzen innerhalb des Schengen- Raums warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor den Folgen für die Logistik und die Handelsunternehmen. Unkalkulierbare Wartezeiten an den Grenzen zu Österreich und anderen Nachbarländern würden die Logistikkosten für den Handel und seine Dienstleister schließlich „erheblich in die Höhe treiben“, heißt es.

In der Tat ist der Handel mit seinen internationalen Lieferketten auf möglichst reibungslose und planbare Lieferungen angewiesen. Die Einführung von Grenzkontrollen mit langen Rückstaus könnte deshalb für die Handelsunternehmen ein ernsthaftes Risiko darstellen.

Auch dem HDE ist klar: „Der Handel braucht wie kaum eine zweite Branche offene Grenzen und internationale Zusammenarbeit.“ Die Politik sollte die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte daher nicht vorschnell aufs Spiel setzen.

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