Mietet sich Inditex bei Flagship-Standorten von Peek & Cloppenburg ein?

Der spanische Bekleidungskonzern Inditex könnte bald in mehrere Standorte des Düsseldorfer Modehändlers Peek & Cloppenburg ziehen.

Der Mutterkonzern des Fast-Fashion-Anbieters Zara soll Mieter der Flagship-Immobilien in Düsseldorf, Berlin und Frankfurt am Main werden, berichtet das Fachmagazin Textilwirtschaft am Dienstag auf Basis von „mehreren gewöhnlich gut unterrichteten Quellen". Dem Bericht zufolge sei die Vermietung wirtschaftlicher als der Eigenbetrieb der Standorte. Für die Vermietung sei Midstad zuständig, die Immobilienverwaltung der Peek-&-Cloppenburg-Gruppe. Sie hat kürzlich das Düsseldorfer Carsch-Haus übernommen.

Für den Standort auf der Frankfurter Zeil gibt es bereits seit rund zwei Jahren Pläne für eine Umstrukturierung. Damals legte das Architekturbüro Renzo Piano Building Workshop ein multifunktionales Flächenkonzept vor, das eine Grundschule sowie Büros und Apartments beinhaltet. Peek & Cloppenburg war zu diesem Zeitpunkt weiterhin als Ankermieter vorgesehen.

Sollte der spanische Modekonzern, zu dem neben Zara auch Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho und Lefties gehören, allerdings tatsächlich einziehen, könnte der Platz für den Düsseldorfer Modehändler nicht mehr ausreichen. Auch ein Umzug in die oberen Etagen wäre laut den Insidern der Textilwirtschaft unwahrscheinlich.

Auf Anfrage von FashionUnited erklärte Midstad, sich grundsätzlich nicht zu Marktgerüchten, laufenden Gesprächen oder Vertragsverhältnissen zu äußern. Man könne die Anfrage daher nicht kommentieren.


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