Digitale US-Modeplattform Joor will deutschen Wholesale-Markt revolutionieren

Das New Yorker Start-Up Joor, digitale Wholesale Plattform und Datenaustauschportal für die Bereiche Mode, Beauty und Home, gab unlängst seine Expansion in den deutschen Markt bekannt. Man sei weltweit führend auf diesem gebiet und festige mit dem deutschen Markteintritt die Dominanz in Europa, lässt das Unternehmen wissen.

Der Grund für das Engagement liegt auf der Hand: Schließlich hat Deutschland m europäischen Vergleich den höchsten Marktwert für Bekleidung und wird laut Statista im Jahr 2022 voraussichtlich über 60 Milliarden Dollar erreichen. Dementsprechend hat Joor eine Reihe deutscher Marken in seinen B2B Netzwerk aufgenommen, darunter die Labels Comma und Liebeskind der S. Oliver Group sowie weitere Marken wie Dorothee Schumacher, Juvia, Komplott, Lala Berlin und Ulla Popken.

Der digitale Marktplatz bringt Unternehmensangaben zufolge über als 8.600 Markenhersteller aus 53 Kategorien - wie z. B. Uhren, Gepäck, Schmuck, Bekleidung und Accessoires - mit 190.000 Einzelhandelsstandorten in 144 Ländern, wie Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz, zusammen. Durch Joor ließen sich die Prozesse des Einkaufs sowie des Vertriebs nun erstmalig zentralisieren, heißt es.

Europa als Kernmarkt identifiziert

Die Expansion nach Deutschland trage zum exponentiellen Wachstum des Unternehmens in Europa bei, so die Verantwortlichen. So sei die Zahl der europäischen Marken auf Joor im vergangenen Jahr um 50 Prozent gestiegen. Auch das europäische Team des Unternehmens mit Hauptsitz in Paris und Niederlassungen in London, Mailand, Madrid und heute Berlin wachse rasant und habe sich in den letzten 12 Monaten mehr als verdoppelt. Die Plattform ist zudem seit kurzem auch in Skandinavien tätig, wo das Unternehmen Anfang des Jahres eine exklusive Partnerschaft mit Dansk Fashion & Textile eingegangen ist.

„Joors Mission ist es, eine Lösung für die gesamte Großhandelsbranche zu liefern, indem wir eine innovative Plattform geschaffen haben, auf der alle Marken und Einzelhändler auf einfache Weise Daten austauschen können und somit Ihr Vertriebsgeschäft effizient und profitabel entwickeln können, so Firmenchefin Kristin Savilia. „Unser Eintritt in einen führenden Modemarkt wie Deutschland ist entscheidend, um diese Mission zu verwirklichen.“ In Europa seien schließlich einige der einflussreichsten, globalen Modeunternehmen angesiedelt und man betrachte die schnelle Annahme von Joor in Europa als positives Zeichen und vorteilhaften Trend für die gesamte Großhandelsindustrie.

Foto: Liebeskind

 

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