Wie In-Season Management zum Wettbewerbsvorteil wird
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Jede Saison dasselbe Bild: Die Kollektion ist draußen, die ersten Wochen laufen und dann kommt die Reaktion. Bestseller laufen aus, bevor nachbestellt wird. Überbestände bauen sich auf, weil zu spät reagiert wird. Merchandising-Teams verbringen Stunden in Excel-Tabellen, um Entscheidungen zu treffen, die eigentlich automatisiert und auf Datenbasis getroffen werden sollten.
Das ist kein Einzelfall. Es ist der Standard in vielen Modemarken und genau deshalb ist es eine Chance.
In-Season Management ist kein Prozess. Es ist eine Entscheidung.
Wer In-Season Management als reine operative Aufgabe betrachtet, verliert Marge. Wer es als strategischen Hebel begreift, gewinnt Wettbewerbsvorteile, in Abverkauf, Verfügbarkeit und Kapitaleffizienz.
Der Unterschied liegt nicht in der Größe der Marke oder im Budget. Er liegt in der Geschwindigkeit und Qualität der Entscheidungen, die während der Saison getroffen werden.
Warum langsame Entscheidungen teuer sind
In der Modeindustrie ist Zeit Marge. Jede Woche, in der ein Bestseller nicht rechtzeitig nachbestellt wird, ist eine Woche verlorener Umsatz. Jede Woche, in der Überbestand nicht erkannt wird, ist eine Woche, in der Kapital gebunden bleibt.
Die Herausforderung: Traditionelle Nachlieferungs-Prozesse sind auf Stabilität ausgelegt, nicht auf Dynamik. Sie reagieren auf das, was war und nicht auf das, was gerade passiert. Wöchentliche manuelle Analysen, statische Zielbestände, Entscheidungen auf Basis veralteter Daten: Das war lange der Standard.
Aber der Markt hat sich verändert. Konsumverhalten ist dynamischer geworden. Händler bestellen weniger vor und erwarten mehr Unterstützung in der Saison. Die Brands, die darauf reagieren können, schnell, datenbasiert, automatisiert, gewinnen.
Was Smart Merchandise Management leisten kann
Smart Merchandise Management bedeutet nicht, die Kontrolle abzugeben. Es bedeutet, bessere Entscheidungen schneller zu treffen, auf Basis von Daten, nicht von Bauchgefühl.
Konkret heißt das:
- Automatische Anpassung von Zielbeständen auf SKU- und POS-Ebene, in Echtzeit.
- Erkennung von Bestsellern und Slowmovern, bevor sie zum Problem werden.
- Automatische Nachbestellvorschläge, die manuellen Aufwand um bis zu 80 Prozent reduzieren.
- Transparenz über alle Kanäle, Retail, Wholesale, E-Commerce, in einem System.
Das Ergebnis: Merchandising-Teams verbringen weniger Zeit mit Datenpflege und mehr Zeit mit strategischen Entscheidungen. Abverkaufsquoten steigen. Überbestände sinken. Und die Zusammenarbeit mit Partnern wird stärker.
Betty Barclay Group & Chainbalance: Wie aus einem Pilotprojekt eine echte Partnerschaft wurde
„Es ist unkompliziert mit Chainbalance zu arbeiten und macht Spaß.“
März 2024. 50 Verkaufspunkte. 6 Menschen, die bereit sind, einen neuen Weg zu gehen. So fing es an.
Heute ist Chainbalance an über 750 POS der Betty Barclay Group angebunden und liefert vollautomatisch nach. 415.000 Teile wurden allein 2025 ohne manuellen Eingriff nachbestellt. 23 Nutzer:innen arbeiten täglich mit der Lösung. Was zwischen diesen beiden Momenten liegt, ist ein Beweis dafür, was passiert, wenn die richtige Technologie auf das richtige Team trifft.
Erst die Daten, dann die Entscheidungen
Bevor irgendetwas automatisiert werden konnte, musste eine Grundlage geschaffen werden: verlässliche, saubere Daten. Mit dem Chainbalance-Datenbereinigungsmodul bekam das Merchandising-Team der Betty Barclay Group zum ersten Mal einen lückenlosen Blick auf alle POS und konnte erkennen, wo Daten fehlten, bevor diese Lücken zu Fehlentscheidungen führten.
Die Wirkung war messbar und schnell:
„In den ersten sechs Wochen haben wir bereits eine spürbare Steigerung der Abverkaufsquote an den Test-POS gesehen.“
Von Monat zu Monat: Ein Rollout, der für sich spricht
Sechs Monate nach dem Start waren bereits 550 POS aktiv, 16 Nutzer:innen arbeiteten täglich mit dem System. Die Frage war nicht mehr ob, sondern wie schnell.
Gleichzeitig wurde die Lösung weiterentwickelt: Smart Initial Allocation, Lifecycle Settings und Bestseller-Tracking entstanden in enger Zusammenarbeit. Features, die heute nicht nur der Betty Barclay Group, sondern dem gesamten Chainbalance-Kundenstamm zugutekommen.
Was diese Partnerschaft besonders macht
Zahlen erzählen einen Teil der Geschichte. Der andere Teil spielt sich in Nußloch ab, bei persönlichen Treffen, in offenen Gesprächen über das, was noch nicht funktioniert und in einer gemeinsamen Roadmap, die beide Seiten mitgestalten.
2026 steht Smart Initial Allocation im Retail-Kanal der Betty Barclay Group auf dem Plan: der nächste logische Schritt, um sicherzustellen, dass die richtigen Produkte nicht erst in der Saison an den richtigen Ort kommen, sondern schon von Anfang an.
Die Partnerschaft zwischen Chainbalance und der Betty Barclay Group ist kein abgeschlossenes Kapitel. Sie ist eines, das gerade erst richtig spannend wird.
Wettbewerbsvorteil entsteht in der Saison
Pre-Season-Planung ist wichtig. Aber der Wettbewerb wird in der Saison entschieden. Wer in der Lage ist, schneller zu reagieren als der Markt, auf Trends, auf Wetter, auf Nachfrageschwankungen, der schützt seine Marge und stärkt seine Marktposition.
In-Season Management ist kein Kostenfaktor. Es ist ein Wachstumshebel. Die Frage ist nicht, ob ihr euer In-Season Management optimieren solltet. Die Frage ist, wie lange ihr es noch nicht tut.
Willst du mehr erfahren?
Am 9. September sprechen Mauricio Warchaftig (Chainbalance) und Andreas Lachmann (Betty Barclay Group) live darüber, wie In-Season Management in der Praxis aussieht und was es für eure Marke bedeuten kann.
Jetzt kostenlos zum Webinar anmelden: In-Season. In Control. | 09.09.2026 | 10:00 Uhr https://eu1.hubs.ly/H0xL-6G0