Louis Vuitton plant Fabrik in den USA

Das französische Luxuslabel Louis Vuitton plant die Eröffnung einer eigenen Fabrik in den USA, um den Bedarf nach seinen Handtaschen zu decken. Auch in Frankreich soll ein weiterer Produktionsstandort erschlossen werden und ein bestehender Workshop in Portugal soll erweitert werden, so LVMH-Geschäftsführer Michael Burke gegenüber Bloomberg. Zudem wird im Herbst ein neuer Betrieb in Barcelona gestartet.

Bernard Arnault, Vorstandsvorsitzender des Luxuskonzerns, zu dem die Marke Louis Vuitton gehört, hatte bereits zuvor bei einem Besuch in New York, bei dem er den US-Präsidenten Donald Trump traf, die Möglichkeit einer Louis Vuitton-Fabrik in Texas oder North oder South Carolina erwähnt. Burke bestätigte, dass die Eröffnung der Fabrik derzeit auf der Louis Vuitton FS 18 Show auf der Pariser Männermodewoche "verhandelt" werde, gab aber keine weiteren Einzelheiten bekannt.

Die Nachfrage nach Louis Vuittons bekannten Lederhandtaschen steigt weiter; teils durch die Anstrengungen des 2013 eingestellten künstlerischen Leiters Nicolas Ghesquiere, der den Namen der Marke als Hersteller von Reisebedarf gestärkt hat. Danach ist laut Burke Ready-to-wear die am schnellsten wachsende Kategorie, für die das Label auch ein jüngeres Publikum anzusprechen sucht.

Foto: Louis Vuitton FS18, Catwalkpictures
 

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