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Burton erhält B Corp Rezertifizierung

Von Simone Preuss

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Burton Culture Shifters in Aspen. Bild: Burton

Die US-amerikanische Snowboard-Marke Burton Snowboards Inc. gab vor wenigen Tagen ihre Rezertifizierung als B Corporation bekannt. Die B Corp-Zertifizierung gilt als Goldstandard für Unternehmen, die sich zur Einhaltung hoher Standards für soziale und ökologische Auswirkungen verpflichtet haben.

Burton erlangte seine B-Corp-Zertifizierung bereits im Jahr 2019 - als erstes Snowboarding-Unternehmen - nimmt aber alle drei Jahre an einem B-Impact-Assessment-Verfahren teil, um diese aufrechtzuerhalten. Bei dem Verfahren werden alle Aspekte bewertet, von der Geschäftstätigkeit und dem Geschäftsmodell des Unternehmens über die Auswirkungen auf Arbeitnehmer:innen, Community, Umwelt und Kund:innen bis hin zur Lieferkette, den Sozialleistungen für Mitarbeiter:innen und Spenden für wohltätige Zwecke.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass die Art und Weise, wie sich unser Unternehmen auf den Planeten und die globale Snowboard-Community auswirkt, ebenso wichtig ist wie das Design und die Qualität unserer Produkte“, kommentiert Burton-Eigentümerin Donna Carpenter in einer Pressemitteilug. „Wir alle bei Burton sind sehr stolz darauf, Teil der wachsenden B Corp-Bewegung zu sein, denn das bedeutet, dass unser Familienunternehmen dazu beiträgt, Geschäftspraktiken gerechter, sozialer und transparenter zu gestalten.“

Auch wenn seit 2019 die Standards und der Zertifizierungsprozess von B Lab, der Organisation hinter B Corp, strenger geworden sind, hat sich die Gesamtpunktzahl von Burton um 18 Prozent erhöht. Dazu gehört, dass Burton 2019 als globale Marke zertifiziert wurde und nun auf regionaler Ebene rezertifiziert wurde: ein Bewertungsprozess, der die Personalpolitik, die Einrichtungen und den Betrieb des Unternehmens in Nordamerika, Europa und Asien mit hohen Punktzahlen unter die Lupe nahm.

Burtons Maßnahmen

Um den Planeten und die Berge zu schützen, arbeitet Burton eng mit Protect Our Winters und verschiedenen anderen Organisationen zusammen, um die Gesetzgebung zu beeinflussen und positive Maßnahmen gegen die Klimakrise ergreifen zu können.

Burton treibt seine eigenen verantwortungsvollen Herstellungspraktiken voran, indem die Marke ökologisch bevorzugte Materialien einkauft, 100 Prozent erneuerbare Energie für die nordamerikanischen Büros und Läden beschafft und Lösungen findet, um die Lebensdauer von Produkten zu verlängern.

Seit 2019 hat Burton Ziele für die Kohlenstoffreduzierung festgelegt, die mit der Science Based Target Initiative übereinstimmen und führte im Jahr 2020 die erste umfassende globale Kohlenstoffemissions-Baseline des Unternehmens durch. Bis 2030 hat die Marke Ziele für die Kohlenstoffreduzierung festgelegt, die die Treibhausgasemissionen aller Burton Standorte, Betriebe und Lieferketten umfassen.

Im Jahr 2019 wurde Burton zudem akkreditiertes Mitglied der Fair Labor Association und hat sich das Ziel gesetzt, dass alle Mitarbeiter:innen, Auftragnehmer:innen und Arbeiter:innen in den wichtigsten Zulieferbetrieben bis 2025 einen existenzsichernden Lohn erhalten sollen.

Burton stellt zudem jedes Jahr zwei Millionen US-Dollar an Gewinn zur Verfügung, um
 werteorientierte Organisationen zu unterstützen, deren Arbeit sich positiv auf die Menschen, den Planeten und den Snowboard-Sport auswirkt. Als Teil der laufenden Arbeit im Bereich Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion stellte Burton etwa über drei Jahre 300.000 US-Dollar bereit, um die BIPOC-Repräsentanz im Snowboarding zu erhöhen, und rief die jährliche Culture Shifters Veranstaltung ins Leben, um BIPOC-Personen zusammenzubringen und Perspektiven darüber auszutauschen, wie man Snowboarding zu einem inklusiveren Sport machen kann.

„Die B-Corp-Rezertifizierung von Burton zeigt, dass wir unsere Werte leben. Das ist keine Eintagsfliege, sondern es geht darum, unser Geschäftsmodell und unsere Abläufe nachhaltig positiv zu verändern und alle unsere Geschäftsabläufe zu beeinflussen. Die Zukunft, die wir benötigen, ist nur möglich, wenn wir den Status quo verändern“, erklärt Emily Foster, Direktorin für Umwelt- und sozialen Einfluss bei Burton, in der Mitteilung.

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