Kurz nachdem sein Unternehmen den größten Börsengang aller Zeiten gestemmt 

hat, ist Alibaba-Gründer Jack Ma mit seinen Kritikern ins Gericht gegangen. Sein Konzern verdanke den großen Erfolg keineswegs heimlicher Unterstützung der chinesischen Regierung, sagte Ma am Dienstag bei einer Konferenz der Clinton-Stiftung in New York. „Wenn wir erfolgreich sein können, können 80 Prozent der jungen Leute in China es auch sein“.


Analysten kritisieren immer wieder, dass Alibaba zu eng mit dem chinesischen Machtapparat verbandelt sei und eine intransparente Konzernstruktur habe. Aktionäre ließen sich beim Mega-Aktiendebüt an der New Yorker Börse am vergangenen Freitag aber ohnehin nicht von diesen Einwänden abschrecken. Alibaba konnte sich über riesige Nachfrage freuen und insgesamt 25 Milliarden Dollar (19,4 Mrd Euro) bei Investoren einsammeln - mehr als jemals ein Unternehmen zuvor. (dpa)

 

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