IFCO Istanbul stärkt ihre Position als internationale Business-Plattform für die Modebranche

12.550 Fachbesucher:innen aus 117 Ländern – 36 Prozent der Besucher:innen kamen aus internationalen Märkten.
Veranstaltungen
IFCO 2026. Bild: IFCO
PRESSEMITTEILUNG
Von Press Club

Wird geladen...

Automated translation

i
Original lesen auf: Englisch
Scroll down to read more

Eine internationale Business-Plattform in Istanbul

Mit 12.550 Fachbesuchern aus 117 Ländern demonstrierte die zehnte Ausgabe der Istanbul Fashion Connection (IFCO) vom 19. bis 21. August 2026 erneut die internationale Reichweite der türkischen Mode- und Bekleidungsindustrie. Mehr als 200 Aussteller präsentierten im Istanbul Expo Center ihre Kollektionen, Produktionskompetenzen und Sourcing-Lösungen und trafen dort auf Einkäufer, Händler, Distributoren und internationale Einkaufsgruppen aus wichtigen Absatz- und Beschaffungsmärkten.

Insgesamt kamen 4.525 Besucher - damit 36 Prozent der Gesamtbesucherzahl - aus dem Ausland. Mit 42,9 Prozent stellte der Nahe Osten den größten Anteil der internationalen Besucher, gefolgt von Europa mit 21,4 Prozent, Asien mit 19,8 Prozent und Nordafrika mit 10,6 Prozent. Weitere 5,2 Prozent reisten aus Nordamerika, Subsahara-Afrika, Südamerika und Ozeanien an. Besonders stark vertreten waren internationale Besucher aus Russland, Syrien, dem Libanon, Saudi-Arabien, dem Irak, der Ukraine, Kasachstan, Jordanien, Palästina, dem Iran, Tunesien, Algerien, Kirgisistan, Rumänien, Libyen und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Damit bestätigte die IFCO erneut ihre Rolle als Schnittstelle zwischen der exportorientierten türkischen Bekleidungsindustrie und den internationalen Märkten. Das Angebot reichte von Womenswear, Menswear und Kidswear über Denim, Anlassmode, Lingerie und Strumpfwaren bis hin zu Schuhen, Accessoires und Homewear. Die Verbindung aus Designkompetenz, einer breit aufgestellten Produktionsinfrastruktur, Flexibilität und kurzen Lieferzeiten zählt weiterhin zu den entscheidenden Wettbewerbsvorteilen der Türkei.

Bild: IFCO

Mustafa Paşahan, Präsident von İHKİB: „In den vergangenen vier Jahren hat sich die IFCO deutlich weiterentwickelt und als internationale Plattform für die türkische Modeindustrie etabliert. Sie bringt Design- und Produktionskompetenz zusammen, vernetzt Marken mit Einkäufern und verwandelt kreative Visionen in konkrete Geschäftsmöglichkeiten. Die wachsende internationale Reichweite zeigt die Stärke der türkischen Modeindustrie und unterstreicht Istanbuls Rolle als globales Mode- und Sourcing-Zentrum.“

Mustafa Gültepe, Präsident der Turkish Exporters Assembly (TİM): „Auf der IFCO präsentieren wir nicht nur unsere Produkte, sondern zeigen der Welt die Design-, Produktions- und unternehmerische Kompetenz der türkischen Modeindustrie. Indem die Messe führende Einkaufsgruppen, Marken und Branchenexperten aus unterschiedlichen Märkten zusammenbringt, schafft sie neue Geschäftsverbindungen und eröffnet zusätzliche Exportchancen. Unser Ziel ist es, die Position der Türkei in der internationalen Modebranche weiter zu stärken, unsere globale Reichweite auszubauen und den Beitrag der Modeindustrie zu unseren Exporten zu erhöhen. Die IFCO ist ein wichtiger Bestandteil dieser Vision und zeigt das große Potenzial der türkischen Modeindustrie.“

Internationale Einkäufer: Von Kontakten zu konkretem Business

Das internationale Geschäft stand erneut im Zentrum der IFCO. Das Hosted Buyer Programme und strukturierte B2B-Meetings brachten die Aussteller gezielt mit internationalen Einkäufern, Händlern, Department Stores, Online-Plattformen und Distributoren zusammen.

Zu den registrierten internationalen Einkäufern gehörten Barcelino Continental, Fashion Concepts, Modacolor und Trendy Man aus den USA, Distillery Clothing/Gotstyle, Influence U und Rhowan James aus Kanada, Boutiqaat Group, Elements by Meyci und Landmark Group aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Alfa International – Harvey Nichols und Mark and Save aus Saudi-Arabien. Hinzu kamen unter anderem Father and Sons aus Frankreich, Atelier X GmbH aus Deutschland, Almanar International Group aus Katar, Union Trading aus Kuwait und Moss Bros aus Großbritannien.

Zahlreiche Gespräche gingen über erste Kontakte hinaus und führten zu konkreten Follow-ups, Musteranfragen und Auftragsverhandlungen. Damit unterstrich die IFCO ihren Anspruch, nicht nur internationale Kontakte zu ermöglichen, sondern daraus langfristige Geschäftsbeziehungen entstehen zu lassen.

Bild: IFCO

Auch die Aussteller zogen eine positive Bilanz. „IFCO hat sich erneut als produktive Plattform erwiesen. Unsere Kollektion stieß auf großes Interesse und wir konnten wertvolle Kontakte knüpfen, insbesondere zu Einkäufern aus Zentralasien“, sagt Emre Ayan, Design Director von Jakamen.

Auch Adnan Canpolat, Inhaber von Carmen, sieht eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Einkäuferprofils: „Mit jeder Saison stärkt IFCO ihr Einkäuferprofil weiter. Das große Interesse an Anlassmode sorgt für Dynamik auf der Messe, und viele unserer Gespräche führen während oder nach der Veranstaltung zu Aufträgen.“

THE CORE: Türkisches Design mit unverwechselbarer Handschrift

Mit THE CORE rückte IFCO die kreative Seite der türkischen Modeindustrie gezielt in den Mittelpunkt. Die neu konzipierte Designplattform löste sich bewusst vom klassischen Messeformat und präsentierte sich als kuratierte Modeinstallation – als bewusster Kontrast zur konventionellen Produktpräsentation.

Die Plattform vereinte unterschiedlichste kreative Handschriften des zeitgenössischen türkischen Designs: von präzisem Tailoring und moderner Womenswear über experimentelle Menswear und konzeptionelle Streetwear bis hin zu Street Couture und genderfluiden Ansätzen.

Zu den teilnehmenden Designern und Labels gehörten Belma Özdemir, Emre Erdemoğlu, Erkan Demiroğlu, Bianco e Nero by Gamze Satgan, TAGG by Gökay Gündoğdu, Gökhan Yavaş, Hatice Gökçe, Meltem Özbek, Mert Erkan, Niyazi Erdoğan, Nur Kalay Collection, Özlem Erkan, Sudi Etuz by Şansım Adalı, Tuba Ergin, Y Plus by Yakup Biçer, Mehtap Elaidi und Murat Aytulum.

Die Vielfalt der kreativen Ansätze zeigte, dass sich Design – neben Produktionskompetenz und Qualität – zunehmend zu einem eigenständigen Wettbewerbsvorteil der türkischen Modeindustrie entwickelt.

Denim neu gedacht

Eine weitere Kernkompetenz der Türkei stand in der neuen Denim Area im Mittelpunkt. Eine nahezu vollständig integrierte Wertschöpfungskette – von der Stoffentwicklung über Wasch- und Finishing-Technologien bis zur Konfektion – hat die Türkei zu einem international bedeutenden Standort für hochwertige Denim-Produktion gemacht.

Auf der IFCO präsentierten Hersteller wie Catch, Koza Denim und 2Ypremium ihre aktuellen Kollektionen sowie innovative Wasch- und Finishing-Technologien und nachhaltigere Produktionslösungen. Die Denim Area zeigte, wie langjährige Produktionskompetenz mit technologischer Weiterentwicklung und neuen Designansätzen verbunden werden kann.

Bild: IFCO

Menswear mit neuem Auftritt

Menswear, traditionell eines der stärksten Segmente der türkischen Bekleidungsindustrie, erhielt auf der IFCO ebenfalls eine neue Bühne. Ein überarbeitetes Ausstellungskonzept rückte Hersteller und Marken aus den Bereichen klassisches Tailoring, Smart Casual, Knitwear, Sportswear und Contemporary Tailoring stärker in den Fokus.

Unternehmen wie Kiğılı, Jakamen, NCS, İmza, Kadir Büyükkaya und Terzi Adem zeigten die Bandbreite türkischer Menswear und ihre Verbindung von Produktqualität, Produktionskompetenz, Flexibilität und kurzen Lieferzeiten.

Für Jakamen erwies sich insbesondere der internationale Austausch als wertvoll: Das Unternehmen verzeichnete großes Interesse an seiner Kollektion und knüpfte neue Kontakte, vor allem zu Einkäufern aus Zentralasien.

LINEXPO erweitert das Sourcing-Angebot

Auch LINEXPO war wieder unter dem Dach der IFCO vertreten. In Halle 8 präsentierte eine ausgewählte Gruppe von Unternehmen aus den Bereichen Lingerie, Strumpfwaren, Swimwear, Seamless-Technologien, Loungewear und Accessoires ihre aktuellen Kollektionen.

Aussteller wie Sevim Innerwear/Lingerie, Siyah İnci, İpek Tenim und Artış Collection trafen auf Einkäufer, die gezielt nach Produkten aus diesen Segmenten suchten. Ümit Taş, Sales Manager bei Artış Collection, sieht klare Vorteile in der Integration: „IFCO war sehr gut organisiert und effizient. Die Integration der LINEXPO in die Messe hat sowohl für Besucher als auch für Aussteller einen deutlichen Mehrwert geschaffen.“

Bild: IFCO

RESONATE AW 2027/28: Mode zwischen Balance und Veränderung

Wie sich gesellschaftliche Veränderungen auf Konsum, Design und Produktentwicklung auswirken, zeigte die von der Istanbul Fashion Academy (IMA) kuratierte Trend Area. Unter dem Titel RESONATE AW 2027/28 rückte sie die wichtigsten Makrotrends für Womenswear und Menswear der Saison Herbst/Winter 2027/28 in den Mittelpunkt.

Ausgangspunkt ist eine zunehmend schnelllebige, digitale und von wirtschaftlicher sowie ökologischer Unsicherheit geprägte Welt. Als Gegenbewegung wächst das Bedürfnis nach Balance, Komfort, Beständigkeit und emotionaler Qualität. Mode definiert sich dabei weniger über kurzfristige Effekte als über Haptik, Funktionalität, Langlebigkeit und persönliche Bedeutung. Vier Trendwelten übersetzten diese Entwicklungen in konkrete Designrichtungen: ATTUNE steht für innere Balance, Soft Tailoring, sensorische Materialien und reduzierte Silhouetten. ECHOFORM verbindet Vergangenheit und Gegenwart und interpretiert Tradition, Handwerkskunst und vertraute Formen neu. SYNC MODE reagiert mit modularen, wandelbaren und funktionalen Designs auf flexible Lebensstile und das zunehmende Verschmelzen der digitalen und physischen Welt. PULSE PLAY bringt mit Farbe, spielerischen Proportionen und experimentellem Styling Energie und Ausdruck in die Saison zurück.

Nachhaltigkeit, Digitalisierung und KI

Über die Kollektionen hinaus bot IFCO erneut eine Plattform für Wissenstransfer und den Austausch innerhalb der Branche. Seminare, Panels und Expert Talks beschäftigten sich mit zentralen Entwicklungen, die die internationale Modeindustrie verändern – von Nachhaltigkeit und neuen Konsummodellen über Exportfinanzierung und internationale Märkte bis zur digitalen Transformation der gesamten textilen Wertschöpfungskette.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Künstlicher Intelligenz und ihrer wachsenden Bedeutung für Design, Produktion, Marketing und internationale Geschäftsmodelle. Weitere Themen waren der European Green Deal, der Digitale Produktpass, Rückverfolgbarkeit, Zertifizierungen und ressourceneffiziente Produktionsprozesse.

Damit verband das Rahmenprogramm kreative und technologische Entwicklungen mit den wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen die Branche aktuell steht.

Bild: IFCO

Fashion Shows: Design trifft Handwerkskunst

Fashion Shows an zwei Messetagen ergänzten das Programm und präsentierten aktuelle Kollektionen von Marken wie FIMKA, Terzi Adem Altun und Quesste Maxra. Neben den saisonalen Looks rückten die Shows die Designidentität, handwerkliche Qualität und die Geschichten hinter den Kollektionen in den Mittelpunkt.

Mit der Verbindung aus Ausstellung, Modepräsentationen, Wissenstransfer und gezieltem Networking positionierte sich IFCO erneut als multidimensionale Branchenplattform, die weit über klassisches Sourcing hinausgeht.

SOURCEIST: Neue Sourcing-Plattform startet 2027

Erstmalig im Februar nächsten Jahres präsentiert İHKİB SOURCEIST, ein neues Format speziell für das internationale Sourcing-Business. Die Veranstaltung findet erstmals am 4. und 5. Februar 2027 statt und bringt internationale Marken und Einkaufsgruppen mit leistungsstarken türkischen Herstellern zusammen.

Kuratierte Kontakte und gezieltes B2B-Matchmaking stehen hier im Mittelpunkt. SOURCEIST ergänzt das kommerzielle Netzwerk der IFCO um eine noch stärker projektorientierte Sourcing-Plattform und unterstreicht den Anspruch der türkischen Bekleidungsindustrie, ihre Position auf den internationalen Märkten durch langfristige Partnerschaften weiter auszubauen.

IFCO wechselt ab 2027 in den September

Auch terminlich stellt sich IFCO neu auf: Ab 2027 findet die zweite Ausgabe des Jahres nicht mehr im August, sondern im September statt. Mit dieser Änderung reagiert die Messe auf die Anforderungen der Branche sowie auf internationale Sourcing- und Einkaufszyklen. Ziel ist es, die Veranstaltung noch besser auf die Planungsprozesse internationaler Einkaufsgruppen abzustimmen und damit optimale Voraussetzungen für effiziente Messebesuche und konkrete Geschäftsergebnisse zu schaffen.

Mit ihrer zehnten Ausgabe unterstrich IFCO erneut Istanbuls Rolle als Schnittstelle zwischen Design, Produktion und internationalen Märkten. In einem herausfordernden globalen Umfeld verbindet die Messe die industrielle Stärke der türkischen Bekleidungsbranche mit Design, Innovation und gezieltem internationalem Business – und schafft damit eine Plattform für neue Partnerschaften und zukünftiges Wachstum.

Bild: IFCO

Ausstellerstimmen

Murat Atalan, Ceremony Tekstil: „Mit jeder Saison entwickelt sich die Messe weiter“

„Wir sind seit der ersten Ausgabe auf der IFCO vertreten. Wir treten mit einem sehr dynamischen Team auf und ziehen jedes Mal eine sehr positive Bilanz. IFCO entwickelt sich mit jeder Saison weiter und ist für die türkische Bekleidungsindustrie von großer Bedeutung. Ich glaube allerdings, dass diese Bedeutung noch nicht ausreichend erkannt wird.

Bei dieser bisher sehr erfolgreichen Ausgabe haben wir vor allem Kontakte zu Einkäufern aus Ländern des Nahen Ostens geknüpft. Wir können bereits während der Messe Aufträge abschließen und gewinnen über IFCO viele neue Kunden.“

Barış Köseliören, FIMKA: „Wir konnten viele neue Kunden erreichen“

„Als Unternehmen, das seit der ersten Ausgabe an der Messe teilnimmt, konnten wir zahlreiche neue Kunden aus unterschiedlichen Ländern erreichen und viele neue Geschäftsbeziehungen aufbauen. Normalerweise kommen unsere Besucher vor allem aus den Nachbarländern. In dieser Saison konnten wir jedoch auch neue Kunden aus Ländern wie Kanada und Australien gewinnen; außerdem besuchten Einkäufer aus dem Nahen Osten und Afrika unseren Stand. Für uns war es eine produktive Messe.

Die Messe startete am ersten Tag mit unserer Fashion Show, auf die wir sehr positives Feedback erhalten haben. Vor fünf Jahren gab es in der Türkei noch keine Messe dieser Art. IFCO wurde unter der Federführung von İHKİB ins Leben gerufen. Für den Erfolg einer Messe ist nicht nur der Termin entscheidend – auch die Vorbereitungen, Kollektionen und Preise der Teilnehmer müssen entsprechend geplant sein. Unserer Einschätzung nach ist IFCO inzwischen eine Messe, auf die internationale Einkäufer mit Spannung warten.“

Sedat Yıldırım, İKOLL: „Die Organisation ist hervorragend“

„Die Messe ist für uns gut gelaufen. Wir haben vor allem Kontakte zu Einkäufern aus Ländern wie Palästina und Jordanien geknüpft. Die Branche durchläuft weltweit eine schwierige Phase, und auch die Preisgestaltung stellt uns vor Herausforderungen. Gerade in einer solchen Zeit ermöglicht uns IFCO, Einkäufer zu erreichen.

Wir sind von Anfang an dabei und konnten insbesondere in den ersten Jahren viele neue Kunden gewinnen. Die Messe, die die türkische Bekleidungsindustrie unter einem Dach zusammenbringt, ist für die Branche von großer Bedeutung. Aufgrund der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen kann ihre Wirkung allerdings mitunter begrenzt sein. Wir würden uns wünschen, noch mehr qualifizierte Einkäufer zu treffen. In die Organisation der IFCO fließt sehr viel Arbeit, und sie ist hervorragend umgesetzt. Dass eine solche Veranstaltung in unserem Land stattfindet, ist ebenfalls sehr wertvoll.“

Birol Fırat, Eurofashion: „Unsere Messe entwickelt sich mit jeder Saison weiter“

„Wir nehmen seit der ersten Saison an der IFCO teil. Die schwierige weltwirtschaftliche Lage, die wirtschaftliche Situation im Land und die Inflation wirken sich natürlich auch auf die Messe aus. Normalerweise sind die Februar-Ausgaben lebhaft und die August-Ausgaben eher ruhiger, aber diese Saison ist sehr gut gelaufen. Besonders mit Einkäufern aus Kasachstan und Russland konnten wir Kontakte knüpfen. Für uns war es eine produktive Messe, die unsere Erwartungen erfüllt hat.

IFCO ist für uns wie unser eigenes Kind; unsere staatlich unterstützte Messe entwickelt sich von Saison zu Saison weiter. Keine Ausgabe fällt hinter die vorherige zurück. Natürlich gibt es noch Dinge, die verbessert werden müssen, aber das wird mit der Zeit geschehen. Die Zahl neuer Aussteller und neuer Einkäufer wächst. Unserer Einschätzung nach wird sich IFCO innerhalb der nächsten drei bis vier Saisons zu einer Messe von Weltrang entwickeln.“

Yasemin Sarpkaya, MİMYA: „IFCO ist eine große Chance für unsere Branche“

„IFCO ist für uns wirklich sehr wertvoll. Ich sehe sie als einen der Motoren der Branche. Sie bringt den Sektor zusammen, gibt ihm Orientierung und präsentiert die Produktionsstärke der Türkei auf internationaler Ebene. In diesem Sinne ist sie eine bedeutende Chance für unsere Branche.

Damit sich die Messe weiterentwickeln kann, gibt es allerdings einige Punkte, auf die stärkeres Augenmerk gelegt werden sollte. An erster Stelle steht die Erhöhung der Zahl qualifizierter Einkäufer. Darüber hinaus sehe ich sowohl bei der Vorbereitung mancher Teilnehmer als auch auf organisatorischer Seite noch Verbesserungspotenzial. Diese Weiterentwicklungen werden das internationale Renommee der IFCO zusätzlich stärken. Ich bin überzeugt, dass sich IFCO dadurch zu einer noch hochwertigeren, professionelleren und international stärkeren Messe entwickeln wird.“

Mustafa Emrah Uykız, Koza Denim: „Auch die staatliche Unterstützung der Messe ist für uns ein Vorteil“

„Die August-Ausgaben der IFCO sind generell eher ruhig. Als Unternehmen, das seit rund acht Saisons an der Messe teilnimmt, sehen wir IFCO als starke Veranstaltung, die neue Perspektiven eröffnet und Unternehmen, die zukunftsorientiert arbeiten, dabei unterstützt, sich weiterzuentwickeln. Allerdings könnten sowohl die Zahl als auch die Qualität der Einkäufer noch gesteigert werden.

Während der Messe haben wir Kontakte zu Einkäufern aus EU-Ländern wie Deutschland und Polen sowie aus Russland geknüpft. Wir freuen uns sehr, dass eine Messe wie IFCO in Istanbul stattfindet. Dass sie zweimal jährlich veranstaltet wird, hält uns in Bewegung und motiviert uns, kontinuierlich innovative Modelle und Kollektionen zu entwickeln. Über die Messe gewinnen wir viele neue Kunden. Auch die Organisation und die Fashion Shows sind für uns von Vorteil. Dass die Messe staatlich unterstützt wird, ist ebenfalls ein Pluspunkt.“

Nezahat Aksoy, Cebir Tekstil: „Wir haben wichtige Gespräche geführt und warten nun auf die Ergebnisse“

„Der Bereich, in dem wir auf der Messe platziert waren, stieß auf großes Interesse. Im Rahmen unserer B2B-Kontakte haben wir wichtige Gespräche geführt und warten nun auf die Ergebnisse. An unserem Stand herrschte reger Betrieb. Wir trafen Einkäufer unter anderem aus Kirgisistan, Belgien, Litauen, den Niederlanden, Belarus, Moldau, Kuwait, Oman und Saudi-Arabien. Bei den Besuchern handelte es sich überwiegend um erfahrene Branchenprofis.

Normalerweise laden türkische Unternehmen aus Wettbewerbsgründen ihre eigenen Kunden nicht zur Messe ein. Wir haben das anders gehandhabt und unsere Kunden eingeladen. Ich glaube, wenn alle Unternehmen dies tun würden, könnte die Aktivität auf der Messe weiter steigen. Wir nehmen seit etwa drei Jahren an der IFCO teil und werden unsere Teilnahme an der nächsten Ausgabe von den Ergebnissen dieser Saison abhängig machen. Organisatorisch war die Messe äußerst erfolgreich; Farbkonzept, Stände und Architektur waren sehr gut umgesetzt.“

Mustafa Selçuk, Moongirl: „Die IFCO gibt dem gesamten türkischen Textilmarkt neue Impulse“

„Auf der IFCO haben wir viele internationale Einkäufer getroffen. Organisatorisch war die Messe sehr erfolgreich; die Hallen und Stände waren gut gestaltet und die Veranstaltung wurde intensiv beworben. Wir hatten Kontakte zu Einkäufern unter anderem aus Palästina, Saudi-Arabien und Kasachstan, aber auch Besucher aus Europa kamen zu uns. Als LINEXPO organisieren wir seit 14 Jahren Messen; die Winterveranstaltungen sind produktiver. Dennoch erzielt die IFCO unter den derzeitigen globalen Rahmenbedingungen das bestmögliche Ergebnis.

In einer Zeit, in der weltweit nicht nur die Textilbranche, sondern auch das Messegeschäft rückläufige Tendenzen zeigt, ist es eine große Leistung, im Sommermonat August eine Messe wie die IFCO zu veranstalten. Die IFCO gibt dem gesamten türkischen Textilmarkt neue Impulse. Dafür gratuliere ich İHKİB. Ich hoffe, dass wir diesen Erfolg gemeinsam weiter ausbauen werden.“

Nächste Termine

  • IFCO – Istanbul Fashion Connection: 3.–6. Februar 2027
  • SOURCEIST:: 4.–5. Februar 2027
  • IFCO – Istanbul Fashion Connection: 8.–11. September 2027
  • Texhibition Istanbul: 9.–11. September 2026
  • Texhibition Istanbul: 3.–5. März 2027
INTERESSIERT AN DER IFCO ISTANBUL FASHION CONNECTION?
Lesen Sie mehr über die IFCO auf der Eventseite
IFCO
Istanbul
Istanbul Fashion Connection
Messe
Texhibition