Textilbündnis startet Kooperation mit ACT Initiative

Auf seinem Weg, die Bedingungen in globalen Textillieferketten zu verbessern, hat das Bündnis für nachhaltige Textilien eigenen Angaben zufolge nun „entscheidende Schritte in Richtung Internationalisierung“ gemacht: Eine strategische Kooperation mit der Initiative „Action Collaboration Transformation“ (ACT) soll Synergien nutzen, um existenzsichernde Löhne in der Textil- und Bekleidungsindustrie voranzutreiben. Dazu wollen Mitglieder beider Initiativen künftig Erfahrungen zum Thema Einkaufspraktiken austauschen und bei der Umsetzung in Produktionsländern kooperieren. Die ACT ist ein Zusammenschluss von aktuell 17 Marken- und Handelsunternehmen sowie dem internationalen Gewerkschaftsverband IndustriALL.

In einer beiderseitigen Erklärung geben die neuen Partner das Ziel aus, die Zahlung existenzsichernder Löhne in Produktionsländern der Textil- und Bekleidungsindustrie über industrieweite Tarifverträge und Anpassungen der Einkaufspraktiken zu fördern. „Löhne müssen landesweit unter gleichen Bedingungen ausgehandelt werden können – unabhängig davon, um welche Fabrik es geht und für wen produziert wird“, so ACT-Geschäftsführer Frank Hoffer. Ermöglichen sollen dies auch entsprechende Vertragsbedingungen mit globalen Marken und Einzelhändlern. Dazu brauche es ein breites Bündnis, so Hoffer weiter. „Wir freuen uns deshalb, mit dem deutschen Textilbündnis einen so engagierten und ambitionierten Partner gefunden zu haben.“

Foto: birgitH / pixelio.de

 

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