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Pierpaolo Piccioli und die ‚Menschlichkeit‘ von Balenciaga

Der römische Kreative hat seine zweite Kollektion für das Modehaus mit spanischen Wurzeln vorgestellt und betont dabei den Humanismus der Renaissance und des Barock, für den sein Gründer bekannt war.
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Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
Von Jaime Martinez

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Als Höhepunkt der jüngsten Paris Fashion Week schloss das spanische Traditionshaus Balenciaga den Samstag mit seiner Show für Herren- und Damenmode für FW26 ab. Die Kollektionen lehnten sich stark an Einflüsse der Renaissance und des Barock an, die einst den Gründer der Marke, Cristóbal Balenciaga, inspirierten.

Die Show wurde am 7. März präsentiert. Sie war die zweite Damen- und die erste Herrenmodekollektion von Pierpaolo Piccioli, seit er im vergangenen Oktober Kreativdirektor wurde. Unter der Leitung des französischen Luxusgüterkonzerns Kering durchläuft die Marke derzeit eine strategische Erneuerung, ähnlich wie Loewe. Picciolis vorherige SS26-Kollektion „The Heartbeat“ belebte erfolgreich die raffinierte, elegante Aura des Hauses wieder. Damit entfernte er sich vom düsteren, urbanen Streetstyle, der die Ära seines Vorgängers Demna Gvasalia prägte. Gvasalia trat im März 2025 zurück, um die Entwicklung von Kerings Flaggschiff-Marke Gucci zu leiten.

Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
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Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.

Mit dieser zweiten Kollektion scheint Piccioli nun eine Brücke zwischen Tradition und Moderne zu schlagen. Sein Debüt wirkte wie eine klare Abkehr von den Jahren unter dem ehemaligen Kreativdirektor Gvasalia. Dies wurde auch durch die etwas befremdliche Anwesenheit von Anne Hathaway in älterer Balenciaga-Mode unterstrichen. Die FW26-Kollektion integriert nun wieder nuancierte Streetwear-Einflüsse. Piccioli lässt sich von der Chiaroscuro-Technik der Hochrenaissance inspirieren und erforscht die Spannung zwischen Licht und Schatten. Dieses künstlerische Konzept ist zentral für den Barockstil, der Cristóbal Balenciaga beeinflusste, und dient als Metapher für die Dualität des menschlichen Daseins.

Die Kollektion mit dem Titel „Chiaroscuro“ nutzt dieses Spiel des Lichts, um Volumen zu definieren und zu konturieren. Das Modehaus beschrieb den Ansatz als eine Erkundung „dualer Extreme“, bei der Dunkelheit und Licht voneinander abhängig sind. Indem Piccioli Licht und Schatten als bestimmende Elemente der Menschlichkeit behandelt, schafft er eine anspruchsvolle Erzählung, die über die reine Ästhetik hinausgeht.

Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
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Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.

Umhüllende Schnitte und skulpturale Kragen

Die Farbpalette wird vom charakteristischen „Balenciaga-Schwarz“ dominiert. Daneben finden sich tiefe Erdtöne, Kastanienbraun und Burgunderrot. Diese dunklen Grundlagen werden von leuchtenden Akzenten in Karminrot, Grasgrün, Lavendel und Fuchsia durchbrochen. Diese farbliche Tiefe verweist auf die dramatischen Werke von El Greco und Zurbarán. Diese Künstler waren für die ursprüngliche Vision des Gründers von entscheidender Bedeutung.

Die Silhouetten bieten postmoderne Neuinterpretationen historischer Schnitte, insbesondere des Trapez-, Sack- und Kokonkleides. Modernität wird durch strategische Cut-out-Details eingebracht, die an einige der Formen erinnern, die Demna kürzlich bei Gucci eingeführt hat. Voluminöse, skulpturale Kragen und muschelartige Strukturen rahmen Gesicht und Körper ein. Sie ehren Cristóbal Balenciagas Vermächtnis, direkt an der Form zu modellieren. Sinnliche, hauchdünne Stoffe unterstreichen zusätzlich die Bewegung und Anatomie der Trägerinnen.

Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
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Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.

„Indem wir Cristóbal Balenciagas Fokus auf die menschliche Morphologie verstärken, wird der Körper zur inneren Struktur der Kleidungsstücke“, so das Modehaus. Das Design nutzt Kapuzen und Ausschnitte, um das Gesicht „wie ein Porträt“ zu rahmen. Das Schuhwerk erzeugt einen „magisch schwebenden“ Effekt. Materialien wie Leder, Kaschmir und Seide wurden aufgrund ihrer Fähigkeit ausgewählt, Licht zu absorbieren und zu reflektieren. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung der Kleidungsstücke.

Letztendlich fungiert diese FW26-Kollektion als eine moderne Garderobe, die kollektive Identität und individuellen Ausdruck miteinander in Einklang bringt. Durch die Verbindung historischer Techniken mit einer zeitgenössischen Perspektive hat Piccioli eine Reihe von Kleidungsstücken geschaffen, die sowohl das Erbe des Hauses als auch die aktuellen Bedürfnisse des Luxusmarktes ansprechen.

Balenciaga, Ready-to-wear-Kollektion ‚ClairObscur‘ für Damen und Herren für Herbst/Winter 2026/2027. Bild: ©Launchmetrics/spotlight.
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Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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