Belgische Modedesignerin Julie Kegels gewinnt den LVMH-Preis 2026

Mode
Julie Kegels Ready-to-wear Herbst/Winter 2026 Credits: ©Launchmetrics/spotlight
Von Wietse van der Veen

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Die belgische Modedesignerin Julie Kegels hat den LVMH-Preis für junge Modedesigner:innen 2026 gewonnen.

Der Preis wurde am Freitag im Rahmen einer Zeremonie in der Fondation Louis Vuitton in Paris verliehen. Außerdem wurden auch Zane Li und Anil Padia ausgezeichnet, wie der Nachwuchspreis des französischen Luxuskonzerns LVMH auf seiner Website bekanntgab. Der Hauptpreis ist mit einem Preisgeld von 400.000 Euro dotiert. Zusätzlich erhält die Gewinnerin ein einjähriges Coaching durch Expert:innen.

Kegels gründete ihr Modelabel 2024, kurz nach ihrem Abschluss an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen. Im April wurde sie als eine von neun Finalist:innen für die 13. Ausgabe des LVMH-Preises für junge Modedesigner:innen ausgewählt.

Der Karl-Lagerfeld-Sonderpreis der Jury ging an Lii, das Label des chinesischen Designers Zane Li. Der Preis ist mit 200.000 Euro dotiert und beinhaltet eine einjährige Beratung in Bereichen wie nachhaltige Entwicklung; Kommunikation; Urheberrecht und rechtliche Unternehmensangelegenheiten; Marketing; Produktion und Finanzmanagement.

Der Savoir-Faire-Preis ging an Yoshita 1967, das Label des kenianischen Designers Anil Padia. Auch dieser Preis ist mit 200.000 Euro und einem einjährigen Mentoring-Programm dotiert.

Weitere Finalist:innen

Weitere Finalist:innen waren Petra Fagerström aus Schweden, der französische Designer Gabriel Figueiredo mit De Pino, der britische Designer Harry Pontefract mit Ponte, das Label The Vxlley des spanischen Designers Daniel del Valle Fernandez, Institution vom georgischen Designer Galib Gassanoff und die US-amerikanische Designerin Colleen Allen.

Julie Kegels
LVMH Prize