CPD – Messen und Aussteller ziehen positives Fazit

Die Orderplattform CPD in Düsseldorf ging am Montag zu Ende, in vielen Showrooms finden aber auch in diesen Tagen weiter Ordertermine statt. Mit drei großen Messeveranstaltungen, mehreren Order-Zusammenschlüssen und über 800 eigenständigen Showrooms bildete die Veranstaltung insgesamt etwa 3000 Mode-Anbieter verschiedener Segmente ab. Das Fazit: gute Geschäfte, mehr internationale Besucher, eine hohe Besucherqualität.

Die siebte und gleichzeitig die letzte im ehemaligen amerikanischen Generalkonsulat stattfindende ‚The Gallery’ verkündete erst ein leichtes Minus, erreichte dann aber durch einen überraschend guten Ordermontag doch noch das Besucherziel. Die Vorfreude auf den kommende Saison bevorstehenden Wechsel der Location war vor Ort deutlich spürbar. Auch unter den Besuchern und Ausstellern freute man sich auf eine verbesserte Parkplatzsituation und das urbanere Ambiente der Fabrikhallen auf dem Areal Böhler in der kommenden Saison. Philipp Kronen, Managing Partner der Igedo Company resümierte: „Die Geschichte in der Botschaft ist zu Ende erzählt.“

Die Supreme Women&Men, auf der 475 Kollektionen präsentiert wurden, vermeldet zwar eine ausgebuchte Location, beklagt aber eine abnehmende Fachhandelsstruktur. Dies beeinflusse aber nicht die Anzahl der getätigten Geschäfte, die nach wie vor qualitativ gut gewesen seien, die Quantität habe aber abgenommen.

Karl Ströhr von der Marke Torras aus Spanien freute sich insbesondere über die hohe Anzahl an internationalen Einkäufern, die nach Düsseldorf ins B1, die Location der Supreme, kommen: „Sie reisen alle nach Düsseldorf an. Unsere Kunden kamen aus Usbekistan, Aserbaidschan, Ägypten, einige Japaner, Südafrika, Australien, Libanon, Belgien und Kanada.“

Positives Fazit für der viertägigen Messeveranstaltung im Fashion House Düsseldorf

Bei der Date, der viertägigen Messeveranstaltung im Fashion House Düsseldorf wird ebenfalls ein positives Fazit gezogen. Die Messe verkündet einen Besucherrekord: erstmalig waren mehr als 2000 Besucher auf der 1.500 Quadratmeter großen Ausstellerfläche zugegen. Insgesamt 50 internationale Marken präsentierten dort ihre Kollektionen aus den Bereichen Hüte, Accessoires und Schmuck.

In den eigenständigen Showrooms brummte der Terminplan ebenfalls. Bastian Ammelounx, Geschäftsführer von La Martina sagte: „Für uns ist Düsseldorf als Standort sehr wichtig, schließlich haben wir unser Deutschland Headquarter hier. Aufgrund der CPD sind natürlich alle Kunden in der Stadt und wir freuen uns sehr, dass wir viele Neukunden in unserem Showroom begrüßen durften.“ Obgleich die Orderrunde zum Zeitpunkt des Gesprächs noch nicht abgeschlossen war, prognostizierte Ammelounx für seine Order ein zweistelliges Wachstum im Vergleich zum Vorjahr.

Regis Benabou, Geschäftsführer der Modeagentur Benabou GmbH, die Kenzo, Paul & Joe, BLK Denim, Fendi, Proenza Schouler, The Kooples, Rachel Zoe und weitere Marken im High Fashion Segment vertreibt, zieht ein ähnliches Resümee:„Etwas mehr Besucher als in der vergangenen Saison, konzentrierter und qualitativer.“ In dem ganzjährigen Showroom, einer Villa in der Kaiserswerther Straße, erschienen genau die Kunden, die erwartet waren und auch einige Neukunden waren dabei. Als stärkste Tage nennt Benabou den Sonntag und den Montag.

Trotz Griechenlandkrise kamen auch griechische Aussteller auf die CPD nach Düsseldorf. Der Besuch von Orderplattformen im Ausland wie beispielsweise ‚The Gallery’ und ‚Red Carpet’ sei gerade wegen der Lage im eigenen Land unverzichtbar für viele griechische Aussteller, so Philipp Kronen.

Auch die Russlandkrise machte sich nach wie vor bemerkbar. Olga Volkova von Avant Fashion sagte: „Durch die momentane Krise in Russland sind wir froh, dass wir auf der Supreme Women&Men Düsseldorf sind. So wie wir geplant haben, ist für uns auch die Messe gelaufen. Unsere Kunden haben uns alle besucht.“

 

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