Zuwächse in allen Regionen: Pandora meldet solides Umsatzplus im dritten Quartal

Der dänische Schmuckanbieter Pandora A/S hat seinen Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter gesteigert. Auch der Gewinn fiel höher aus als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, den das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte.

Demnach belief sich der Konzernumsatz auf 6,69 Milliarden Dänische Kronen (869 Millionen Euro). Das entsprach einem Wachstum um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Bereinigt um Wechselkursveränderungen stiegen die Erlöse um sechs Prozent, auf organischer Basis legten sie ebenfalls um sechs Prozent zu. Die Steigerung beruhte auf der Eröffnung neuer Filialen und einem Umsatzplus von vier Prozent auf vergleichbarer Fläche.

Zuwächse konnte das Unternehmen in allen Marktregionen erzielen. Auf organischer Basis stiegen die Erlöse in der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, um vier Prozent, in Nordamerika um vier Prozent, in Lateinamerika um drei Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum dank starker Zuwächse in Japan sogar um 22 Prozent.

Das Management konkretisiert seine Jahresprognosen

Aufgrund von Zoll-Rückerstattungen in den USA, Effizienzverbesserungen und der gezielten Einschränkung von Preisnachlässen erhöhte sich die Bruttomarge, die im Vorjahresquartal bei 79,3 Prozent gelegen hatte, auf 83,7 Prozent. So stieg das operative Ergebnis (EBIT) um 21 Prozent auf 1,06 Milliarden Dänische Kronen. Der ausgewiesene Nettogewinn wuchs um sechs Prozent auf 517 Millionen Dänische Kronen (69 Millionen Euro).

Angesichts der jüngsten Zahlen konkretisierte das Management seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr. Es rechnet nun mit einem organischen Umsatzwachstum um zwei bis drei Prozent. Vorher hatte die Zielspanne bei null bis drei Prozent gelegen. Der Prognosebereich für die EBIT-Marge wurde auf 22,5 bis 23 Prozent eingegrenzt, nachdem bislang 22 bis 23 Prozent erwartet worden waren. Zudem erhöhte das Unternehmen seine Prognose für die EBIT-Marge im kommenden Geschäftsjahr 2027 auf 14 bis 15 Prozent. Zuvor hatte sie bei mindestens zwölf Prozent gelegen.


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