Zara-Mutter Inditex steigert Jahresumsatz um drei Prozent

Der starke Euro hat den spanischen Bekleidungskonzern Industria de Diseño Textil SA (Inditex) im Geschäftsjahr 2018/19 gebremst. Trotzdem konnte das Unternehmen, zu dem die populäre Kette Zara sowie Marken wie Pull&Bear, Massimo Dutti und Bershka gehören, am Mittwoch leichte Zuwächse beim Umsatz und Gewinn verkünden.

Demnach stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 26,1 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkursveränderungen wuchs er um sieben Prozent. Neben neu eröffneten Filialen und Online-Shops trug dazu eine Steigerung um vier Prozent auf vergleichbarer Fläche bei. Ende des Jahres verfügte der Konzern über 7.490 in Eigenregie oder von Franchise-Partnern geführte Filialen, 15 mehr als zwölf Monate zuvor.

Währungseffekte bremsen die Entwicklung

Besonders dynamisch entwickelte sich der eigene E-Commerce: Dort wuchsen die Erlöse um 27 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Damit lag der Anteil des Online-Geschäfts am Konzernumsatz bei zwölf Prozent. Im vergangenen Jahr hatte Inditex im Rahmen seiner Digitaloffensive die Internet-Präsenz von Zara deutlich erweitert: Im März eröffnete die Marke eigene Online-Stores in Australien und Neuseeland, im November wurden gleich 106 zusätzliche Märkte erschlossen. Inzwischen können die Produkte von Zara in 202 Ländern im Internet bestellt werden.

Trotz der anhaltenden Expansionsbemühungen hielt sich der Anstieg der Betriebskosten in Grenzen: Die entsprechenden Ausgaben wuchsen lediglich um vier Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg daher um eine Prozent auf 4,36 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss nach Minderheitenanteilen wurde um zwei Prozent auf 3,44 Milliarden Euro verbessert. Auch hier machten sich Wechselkursveränderungen negativ bemerkbar: Währungsbereinigt wuchs der Nettogewinn nach Angaben des Konzerns um zwölf Prozent.

Inditex, Geschäftsjahr 2018/19
Umsatz 26,1 Milliarden €
Nettogewinn 3,4 Milliarden €

Foto: Inditex
 

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