Zalando konsolidiert Partnerschaftsmodelle – Connected Retail wird eingestellt
Zalando vereint seine Modelle für Partner:innen und stellt in diesem Zusammenhang sein Connected Retail-Programm ein.
Der Berliner Onlinehändler bestätigte diesen Schritt auf Anfrage von FashionUnited. Zuvor hatte das Fachmedium Schuhkurier bereits darüber berichtet. Demnach soll die Connected Retail-Technologie zum 30. Juni 2027 eingestellt werden.
Das Unternehmen teilte in einem Statement mit, das FashionUnited vorliegt, dass es seinen Partner:innen „ein ganzheitliches Erlebnis“ und Zugang zu seinen „fortschrittlichsten Technologien“ bieten will. Daher würde man die Partner:innenmodelle konsolidieren und lädt die Händler:innen und Marken, die aktuell über das Connected Retail-Programm an Zalando angeschlossen sind, ein, in das andere Programm zu wechseln.
„Wir verabschieden uns nicht von stationären Geschäften, sondern aktualisieren lediglich die Technologie, mit der sie sich mit uns verbinden. Dieser Schritt optimiert die Abläufe, bietet verbesserte Dateneinblicke und ermöglicht es den Partner:innen, Bestellungen weiterhin direkt aus ihren Geschäften abzuwickeln, während sie gleichzeitig ihr Geschäft auf unsere 27 europäischen Märkte skalieren können“, heißt es aus Berlin.
Zalando passt Gebühren an
In diesem Rahmen soll auch die Gebührenstruktur angepasst werden, sodass ab September 2026 für alle Partner:innen dieselben standardmäßigen Marktplatz-Servicegebühren gelten. Um die Partner:innen bei dieser Veränderung zu unterstützen, bietet Zalando Händler:innen eine Gebührenreduzierung um zwei Prozentpunkte bis Ende 2027 an. Außerdem würden alle Partner:innen, die „frühzeitig wechseln“, eine zusätzliche Reduzierung um einen Prozentpunkt für sechs Monate erhalten.
Partner:innen, die weiterhin mit Zalando zusammenarbeiten wollen, müssen dieser konsolidierte Gebührenstruktur bis zum 15. Mai zustimmen, ansonsten wird die Partnerschaft bis Ende August „einvernehmlich“ beendet.
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