Vince Holding kehrt im Geschäftsjahr 2025/26 in die Gewinnzone zurück
Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter Vince Holding Corp. hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Trotz erheblicher Herausforderungen infolge der Restrukturierungsbemühungen des insolventen Handelskonzerns Saks Global zeigt sich das Unternehmen widerstandsfähig. Es setzt nun auf die internationale Expansion mit eigenen Flagship-Stores und ein verbessertes Einzelhandelsmodell, um künftiges Wachstum voranzutreiben.
Strategische Reaktion auf die Saks-Global-Insolvenz
Während der Telefonkonferenz zu den Geschäftsergebnissen äußerten sich die Führungskräfte zu den Auswirkungen der Situation bei Saks Global. Diese führte bei Vince im vierten Quartal zu Umsatzeinbußen im Umfang von rund zwei Millionen US-Dollar. Außerdem machte sie Wertberichtigungen von sechs Millionen US-Dollar nötig, die das Ergebnis belasteten.
CEO Brendan Hoffman erklärte, dass das Geschäft mit Saks Global zuletzt weniger als sieben Prozent des Gesamtumsatzes ausgemacht habe. Um Risiken im Großhandel zu mindern, stärkt Vince nun die Beziehungen zu anderen wichtigen Partnern. So führte die Präsenz bei Bloomingdale's zuletzt zu starken Resulatten, außerdem veranstaltete Vince kürzlich erfolgreiche Events mit Nordstrom in Dallas und Los Angeles durch.
Internationale Expansion und Flagship-Ambitionen
Nach dem Erfolg des zweiten Londoner Stores in Marylebone, der die internen Erwartungen übertraf, richtet das Unternehmen seinen Blick auf internationale Metropolen für weiteres Wachstum. Paris wurde als primäres Ziel für einen Flagship-Standort innerhalb der nächsten zwei Jahre identifiziert.
Hoffman betonte, dass der Erfolg in Marylebone die Messlatte für internationale Markteintritte höher gelegt habe. Das Unternehmen beabsichtige, sich auf hochproduktive Standorte zu konzentrieren, anstatt die Gesamtzahl der Stores schnell zu erhöhen. Auch das bestehende Filialnetz soll dementsprechend optimiert werden.
Der Jahresumsatz steigt um rund zwei Prozent
Im zurückliegenden Geschäftsjahr, das am 31. Januar abgeschlossen wurde, stieg der Umsatz um 2,2 Prozent auf 300,0 Millionen US-Dollar (254,5 Millionen Euro). Wachstumsmotor war der eigenen Einzelhandel mit einem Plus von 4,8 Prozent.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde von 14,0 auf 15,1 Millionen US-Dollar gesteigert. Der Nettogewinn belief sich auf 6,4 Millionen US-Dollar (5,4 Millionen Euro), nachdem im vorangegangen Jahr noch ein Verlust von 19,0 Millionen US-Dollar ausgewiesen werden musste.
Für das Geschäftsjahr 2026/27 erwartet Vince ein Umsatzwachstum um drei bis sechs Prozent im Jahresvergleich. Zudem strebt es eine um Sondereffekte bereinigte operative Marge zwischen 3,5 und vier Prozent an.
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