Verkauf der Armani-Gruppe könnte sich über März 2027 hinaus verzögern

Der geplante Verkauf eines 15-prozentigen Anteils an der Giorgio Armani-Gruppe wird möglicherweise nicht bis zur im Testament des Gründers Giorgio Armani festgelegten Frist im März 2027 abgeschlossen. Das berichtet heute die italienische Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf interne Quellen des Konzerns.

Die Zeitung fügt hinzu, dass die Bedingungen auf dem Luxusmarkt weiterhin schwierig sind und die Verhandlungen länger dauern könnten als erwartet.

Der Unternehmer hatte festgelegt, dass die Giorgio-Armani-Stiftung, die das Modehaus kontrolliert, innerhalb von 18 Monaten nach Eintritt des Erbfalls mit dem Verkauf eines ersten Anteils von 15 Prozent beginnen soll. Potenzielle strategische Partner:innen wie LVMH, L'Oréal und EssilorLuxottica sollen dabei bevorzugt werden.

Laut Corriere della Sera deuten Dokumente der Giorgio-Armani-Stiftung darauf hin, dass sich der Verkaufsprozess des Minderheitsanteils noch in der Anfangsphase befindet.


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