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US-Regierungsbehörde wirft Nike Diskriminierung von Weißen vor

Eine US-Regierungsbehörde hat am Mittwoch bei Gericht beantragt, eine Vorladung gegen den Sportartikelhersteller Nike durchzusetzen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, weiße Personen zu diskriminieren.

Nike habe es versäumt, „alle angeforderten Informationen bereitzustellen“, schrieb die Bundesbehörde für die Einhaltung der Gesetze gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz (EEOC). Dies geht aus einem Dokument hervor, in dem ein Gericht in Missouri gebeten wird, die Vorladung zu erzwingen.

Dem Dokument zufolge erklärte die Direktorin der Behörde, Andrea Lucas, bereits 2024, dass Nike gegen das Gesetz verstoßen habe. Das Unternehmen habe sich „diskriminierend gegenüber“ weißen Personen verhalten, darunter „Mitarbeiter:innen, Bewerber:innen und Teilnehmende von Schulungsprogrammen“. Zudem habe Nike das Ziel festgelegt, 30 Prozent der Führungspositionen mit Mitarbeitenden aus ethnischen Minderheiten zu besetzen.

Lucas wurde im November von Präsident Donald Trump zur Leiterin der EEOC befördert. Zuvor war sie 2020 zum Mitglied der Behörde ernannt worden. Sie lehnt Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) ab.

Das Vorgehen der EEOC sei eine „überraschende und ungewöhnliche Eskalation“, reagierte Nike. Das Unternehmen betonte, im Rahmen der behördlichen Untersuchung „in gutem Glauben“ zu handeln.

„Wir haben Tausende von Seiten mit Informationen und präzisen schriftlichen Antworten auf die Untersuchung der EEOC bereitgestellt und liefern weiterhin weitere Informationen“, erklärte Nike in einer E-Mail an die AFP.

„Wir bekennen uns zu fairen und legalen Beschäftigungspraktiken und zur Einhaltung aller geltenden Gesetze, insbesondere derjenigen, die Diskriminierung verbieten“, versicherte der Konzern aus Beaverton im US-Bundesstaat Oregon.

Nike war in der Vergangenheit durch politische Stellungnahmen aufgefallen, etwa mit einer Werbekampagne um den ehemaligen American-Football-Spieler Colin Kaepernick. Dieser hatte sich 2016 während der US-amerikanischen Nationalhymne hingekniet, um gegen Polizeigewalt gegenüber Minderheiten zu protestieren. Die Kampagne stieß auf Kritik von konservativen Kreisen, unter anderem von Donald Trump.

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