Unlimited Footwear Group beantragt Zahlungsaufschub
Das niederländische Schuhunternehmen Unlimited Footwear Group B.V., das unter dem Namen The Heritage Footwear Company tätig ist, hat laut öffentlichem Insolvenzregister einen Zahlungsaufschub erwirkt.
Wenn ein Unternehmen nicht mehr in der Lage ist, seine Rechnungen zu bezahlen, kann es beim Gericht einen Antrag auf Zahlungsaufschub stellen. Das bedeutet, dass das Modeunternehmen die Zahlung fälliger Schulden aussetzen oder besser gesagt aufschieben darf. Während der Aussetzung der Zahlungen muss das Modeunternehmen versuchen, seine finanziellen Probleme zu lösen. Dies kann beispielsweise durch Verhandlungen mit den Gläubiger:innen oder durch eine Umstrukturierung geschehen.
Bei der Anordnung des Zahlungsaufschubs ernennt das Gericht eine:n Verwalter:in. Diese:r überwacht nach seiner Ernennung das Vermögen des Unternehmens. Wenn das Unternehmen beispielsweise während der Aussetzung der Zahlungen weiterhin Verträge abschließen möchte, benötigt es dazu die Genehmigung des Verwaltendens.
Wenn es dem Unternehmen nicht gelingt, seine finanziellen Probleme zu lösen, ist der Konkurs unvermeidlich. In vielen Fällen führt die Aussetzung der Zahlungen letztendlich zur Insolvenz. Mit anderen Worten: Die Zahlungseinstellung ist oft die Vorstufe einer Insolvenz.
Im Laufe des Tages wurde bekannt, dass auch mehrere Tochtergesellschaften in den Aufschub verwickelt sind. Dabei handelt es sich bisher um: Unlimited Footwear Midco B.V., Trend Design Shoe Fashion B.V., Shoes Unlimited B.V., Bullboxer B.V., Next Level Brands B.V., Oakland Bay B.V., Huntington Beach B.V. und Hawick 1874 B.V.
Am 14. Mai werden die Gläubiger:innen entscheiden, ob sie einem von der Unlimited Footwear Group vorgelegten Plan zustimmen. Es ist erwähnenswert, dass ihre Tochtergesellschaften, einschließlich der Schuhmarken Nubikk und Rehab, von der Aussetzung der Zahlungen ausgeschlossen sind.
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