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Uniqlo-Mutter hebt Prognose erneut an und nimmt die USA ins Visier

Der japanische Bekleidungskonzern Fast Retailing hat am Donnerstag seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 erneut angehoben. Dies geschah nach robusten Gewinnen im ersten Halbjahr. Das Unternehmen will seine internationale Expansion beschleunigen, insbesondere in den USA, wo es eine Partnerschaft mit dem führenden Baseballteam der Dodgers eingeht.

Der japanische Bekleidungsriese hatte in seinem Ende August abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024/25 das vierte Rekordgewinnjahr in Folge verzeichnet. Seit der Flaute während der Covid-19-Pandemie hat das Unternehmen seine Expansion außerhalb des Archipels stark beschleunigt.

Für das im September begonnene Geschäftsjahr 2025/26 prognostiziert das Unternehmen nun einen Betriebsgewinn von 700 Milliarden Yen (3,78 Milliarden Euro), gegenüber zuvor 650 Milliarden. Der Nettogewinn soll 480 Milliarden Yen erreichen, verglichen mit der vorherigen Prognose von 450 Milliarden.

Der Umsatz soll im Geschäftsjahr um rund 14,7 Prozent auf 3.900 Milliarden Yen (21,05 Milliarden Euro) steigen. Auch diese Prognose wurde angehoben.

Diese positive Entwicklung ist auf solide Ergebnisse im Zeitraum von September bis Februar zurückzuführen. Sie wurden durch „robuste Verkäufe von Uniqlo in allen Regionen“ angetrieben. Die Marke erreichte Rekordergebnisse für das Halbjahr und gewinnt international stetig an Zuspruch.

Im gesamten ersten Halbjahr stieg der Umsatz des japanischen Konzerns im Jahresvergleich um fast 15 Prozent auf 2.055 Milliarden Yen (11,09 Milliarden Euro). Der Nettogewinn belief sich auf 279,2 Milliarden Yen (1,5 Milliarden Euro), was einem Anstieg von fast 20 Prozent entspricht.

Die Verkäufe von Uniqlo, der Hauptmarke des Konzerns, erholten sich in Japan (+7,4 Prozent). International stiegen sie sogar um 22,4 Prozent. Dies führte zu einem Anstieg des Betriebsgewinns um fast 40 Prozent im Jahresvergleich.

Die Trendwende in China, dem wichtigsten Markt außerhalb Japans, bestätigt sich. Während Umsatz und Gewinn dort im vergangenen Geschäftsjahr zurückgegangen waren, meldet Uniqlo International für das erste Halbjahr nun eine Erholung des Umsatzes. Das Unternehmen verzeichnete zudem ein „zweistelliges“ Gewinnwachstum in Festlandchina. Dort profitierte es von den Verkäufen zum chinesischen Neujahrsfest.

Gleichzeitig verzeichnet Uniqlo im ersten Halbjahr ein „zweistelliges“ Umsatz- und Gewinnwachstum in Nordamerika und Europa. Das Unternehmen gibt an, seine Winterkollektionen dort gut verkauft zu haben.

Der nordamerikanische Markt steht dabei besonders im Fokus: Fast Retailing hat kürzlich eine wichtige Vereinbarung mit den Los Angeles Dodgers getroffen. Das Team ist Meister der National League im Baseball und hat den japanischen Starspieler Shohei Ohtani in seinen Reihen.

Das rot-weiße Logo von Uniqlo wird im Stadion zu sehen sein. Auf diese Weise will das Unternehmen von der Leidenschaft japanischer und amerikanischer Baseballfans profitieren und sich eine außergewöhnliche Sichtbarkeit sichern.

Laut Bloomberg erwirtschaftet Fast Retailing weniger als zehn Prozent seines Umsatzes in den USA und betreibt dort nur drei Prozent seiner Verkaufsstellen. Dies deutet auf ein erhebliches Wachstumspotenzial hin.

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